150 Oldtimer am Revival des Glarner Kerenzerbergrennens

Nach dem Memorial des legendären Klausen-Autorennens im Jahr 2013 erlebt das Kerenzerbergrennen im Kanton Glarus dieses Jahr eine Renaissance. Über 150 Oldtimer messen sich am letzten Maiwochenende auf der drei Kilometer langen Strecke von Mollis auf den Kerenzerberg.

Am Glarner Kerenzerberg brummen am letzten Mai-Wochenende wieder die Oldtimer-Motoren (Bild: sda)

Nach dem Memorial des legendären Klausen-Autorennens im Jahr 2013 erlebt das Kerenzerbergrennen im Kanton Glarus dieses Jahr eine Renaissance. Über 150 Oldtimer messen sich am letzten Maiwochenende auf der drei Kilometer langen Strecke von Mollis auf den Kerenzerberg.

Das Kerenzerbergrennen fand in den Jahren 1967 bis 1970 statt und zählte zur Schweizer Meisterschaft, wie die Organisatoren des Revivals am Mittwoch mitteilten. Die Renaissance findet auf der gleichen Strecke statt.

Gefahren wird in zwei Klassen. In der Gleichmässigkeitsklasse geht es darum, die Strecke mehrmals in möglichst gleicher Zeit zu durchfahren. In der Competition-Klasse wird gegen die Uhr gefahren.

Autos aus sieben Jahrzehnten

Das Spektrum der historischen Sport- und Rennfahrzeuge reicht vom legendären Bugatti 35 aus den 1920er-Jahren bis zu Tourenwagen und Rallye-Autos aus den frühen 1980er-Jahren. Dazu gesellen sich einzelne reinrassige Rennwagen mit Baujahr bis 1990, etwa aus der Formel 2. Der Schwerpunkt liegt auf Autos, die nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden.

Am Samstagvormittag werden Trainingsläufe durchgeführt. Am Samstagnachmittag und am Sonntag finden die Wertungsläufe statt. Der Eintritt an die Rennstrecke und ins Fahrerlager ist für Zuschauer gratis. Die Organisatoren hoffen auf insgesamt 15’000 Besucher.

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