1,9 Millionen Franken für Platzgestaltung beim Baloise-Park

Bei den Neubauten des Baloise-Konzerns in der Nähe des Bahnhofs SBB in Basel soll ein öffentlicher Platz und eine Begegnungszone entstehen. Die Basler Regierung hat dafür am Dienstag dem Grossen Rat 1,9 Millionen Franken beantragt.

Der Kanton Basel-Stadt will die öffentlich zugänglichen Bereiche des Baloise-Parks aufwerten.

(Bild: Baloise)

Bei den Neubauten des Baloise-Konzerns in der Nähe des Bahnhofs SBB in Basel soll ein öffentlicher Platz und eine Begegnungszone entstehen. Die Basler Regierung hat dafür am Dienstag dem Grossen Rat 1,9 Millionen Franken beantragt.

Der Weg vom Bahnhof SBB zum Aeschenplatz soll für Fussgänger attraktiver werden: Ein neuer Platz beim neuen Hauptsitz der Baloise-Versicherungen soll sich nahtlos an das Quartier und an den sich im Bau befindlichen Boulevard Aeschengraben anschliessen, heisst es in einer Regierungsmitteilung. Die Baloise wird sich an den Gesamtkosten für die Umgestaltung von 1,9 Millionen Franken mit 539’000 Franken beteiligen.

Neben dem eigentlichen Platz am früheren Standort des Hotels Hilton soll am Parkweg zwischen der Einmündung in den Aeschengraben und der Einfahrt in die Tiefgarage der Baloise eine gepflästerte Begegnungszone entstehen. Ausserdem will der Kanton das Trottoir an der Nauenstrasse verbreitern.

Fertigstellung 2020



So präsentiert sich die Baustelle heute.

So präsentiert sich die Baustelle heute. (Bild: Webcam www.baloisepark.ch)

Beim neuen Platz sind Sitzbänke vorgesehen. Diese sowie neue Bäume will die Regierung aus dem Mehrwertabgabefonds finanzieren. Die Umgestaltung soll mit den sich im Bau befindlichen drei Neubauten des Baloise-Konzerns abgestimmt werden. Dieser will die drei neuen Gebäude, von denen eines auch als Hotel genutzt werden wird, 2020 beziehen.

Konversation

  1. Der Kanton bezahlt den Park, hat aber weder Einfluss auf die Nutzung im UG noch das Recht, Gewinne durch die Bewirtschaftung im UG abzuschöpfen. Ebensolche Frage stellt sich beim Meret-Oppenheim: Der Kanton/Swisslos bezahlt im Schatten des MO-Hochhauses einen Brunnen, ohne die Flächen im UG -1 bis -3 nutzen zu können.

    Für mich nicht stringent. Bitte um Aufklärung.

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