Angebot an freien Wohnungen in den beiden Basel leicht gestiegen

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in der Region Basel hat sich leicht entspannt: Im Kanton Basel-Stadt stieg die Leerwohnungsquote innerhalb eines Jahres von 0,2 auf 0,3 Prozent. In Baselland wurde ein Anstieg von 0,3 auf 0,4 Prozent verzeichnet.

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in der Region Basel hat sich leicht entspannt: Im Kanton Basel-Stadt stieg die Leerwohnungsquote innerhalb eines Jahres von 0,2 auf 0,3 Prozent. In Baselland wurde ein Anstieg von 0,3 auf 0,4 Prozent verzeichnet.

In den beiden Basel standen per 1. Juni insgesamt 889 Wohnungen leer. Das sind 207 mehr als vor einem Jahr. In Basel-Stadt stieg das Angebot an freien Wohnungen von 245 auf 361, in Baselland von 427 auf 528, wie das Statistische Amt des Kantons Basel-Stadt am Mittwoch mitteilte.

In den letzten Jahren hat sich das Wohnungsangebot in beiden Basel laufend verknappt. Dass nun trotz anhaltendem Bevölkerungswachstum die Leerstandsquote gesunken ist, wird damit begründet, dass sowohl in Basel-Stadt wie auch in Baselland mehr neue Wohnungen auf den Markt gekommen sind, als durch die steigende Einwohnerzahl benötigt wurden.

Konversation

  1. Ich wäre dankbar für eine Statistik, wieviel dieser leerstehenden Wohnungen unter dem durchschnittlichen und wieviel über dem durchschnittlichen Mietpreis liegen.
    So kann man eher sagen, ob diese Wohnungen eher für Bessergestellte oder auch teilweise für ärmere Leute eine Wohnmöglichkeit darstellen würden.
    Wenn der Leerbestand fast nur im Hoch-Miet-Preis-Segment vorhanden ist, kann man bei einer allgemeinen Bevölkerungszunahme schlussfolgern, dass im unteren Miet-Preis-Segment ein erhöhter „Dichtestress“ oder Verdrängungswettbewerb stattfindet.
    …und am Markt vorbei gebaut wird.

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    1. Der Markt, als Weisheit letzter Schluss reguliert sich doch ganz von selbst, wie verlautbart wird.
      Ob er dies auf eine intelligente Art tut, steht auf einem anderen Blatt.
      Deshalb brauchen wir die Philosophen, die über die Macht nachdenken.

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    2. @ H J Martens:
      Diese Marktideologie verkennt, dass der Reiche seine zu vermietende Mietwohnung auch länger leerstehen lassen kann, da die mangelnden Mietzinseinnahmen ihn nicht jucken.
      Der Arme braucht aber stets eine Wohnung, da sich Basels Brücken nicht sonderlich zur Überbrückung einer Wohnungslosigkeit eignen,… die Notangebote auch nur zur Not.

      Die beiden Parteien sitzen an verschieden langen Hebeln.

      Ausserdem sorgt eine Hochpreis-Spekulation zur Hebelverlängerung des einen.
      (Ein edles „Monaco-Basel“ ist halt smarter als ein „sexi-Berlin-Basel“.)

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    3. Klar, @Cesna, dieser neoliberalen Smartness stehen unsere Meister des Etikettenschwindels vor:

      – Bürgerlich: klaro, halt Pech gehabt, wer nur als Metöke geboren wurde.
      – Freisinn: Reich und frei von Sinn …

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