Arbeitslosenquote im Aargau bleibt bei 2,7 Prozent

Im Kanton Aargau hat die Arbeitslosenquote im Juli bei 2,7 Prozent verharrt. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg um 47 auf 9520 Personen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Gruppe der 15- bis 24-jährigen Arbeitslosen. Grund dafür war vor allem das Ende des Schuljahrs.

Im Kanton Aargau hat die Arbeitslosenquote im Juli bei 2,7 Prozent verharrt. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg um 47 auf 9520 Personen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Gruppe der 15- bis 24-jährigen Arbeitslosen. Grund dafür war vor allem das Ende des Schuljahrs.

Die Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 68 auf 13’292 Personen, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Freitag mitteilte.

Über dem kantonalen Durchschnitt liegt die Arbeitslosenquote unter anderem in den Bezirken Bremgarten (3,1 Prozent) sowie Baden und Kulm (je 3 Prozent). Die tiefste Quote weisen die Bezirke Muri (1,8 Prozent) und Laufenburg (1,9 Prozent) aus.

Kein Job nach der Lehre

Im Kanton waren im Juli 1245 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren arbeitslos. Das sind 111 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent.

Die Zunahme geht vor allem auf Personen zurück, die nach dem Ende einer Ausbildung noch keine Anschlusslösung fanden, wie das AWA festhält.

Im vergangenen Monat meldeten neun Betriebe die Einführung von Kurzarbeit an – ein Betrieb mehr als im Juni. Potenziell sind in den neu gemeldeten Betrieben 136 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen.

Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt für 730 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Im Juni waren es noch 890 Personen.

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