Argentinische Beschuldigte im FIFA-Skandal stellen sich der Justiz

Zwei im FIFA-Skandal beschuldigte argentinische Unternehmer haben sich der Justiz gestellt. Hugo und Mariano Jinkis begaben sich am Donnerstag mit ihrem Anwalt vor den Bundesrichter Claudio Bonadío, der für den US-Auslieferungsantrag gegen beide zuständig ist.

Haben sich der Justiz gestellt (von links): Mariano und Hugo Jinkis sowie Alejandro Burzaco. (Bild: sda)

Zwei im FIFA-Skandal beschuldigte argentinische Unternehmer haben sich der Justiz gestellt. Hugo und Mariano Jinkis begaben sich am Donnerstag mit ihrem Anwalt vor den Bundesrichter Claudio Bonadío, der für den US-Auslieferungsantrag gegen beide zuständig ist.

Die US-Justiz hatte einen Haftbefehl gegen die Manager der Sportmarketing-Agentur Full Play erlassen. Sie sollen an illegalen Zahlungen zur Vergabe der Übertragungsrechte der Copa América beteiligt gewesen sein.

Ein dritter argentinischer Marketing-Unternehmer, Alejandro Burzaco, hatte sich vor einer Woche der italienischen Justiz gestellt. Die US-Behörden fahnden zudem nach dem Brasilianer José Margulies, der angeblich auch illegale Zahlungen vermittelt haben soll.

Die vier Beschuldigten stehen auf einer Liste des US-Justizministeriums, mit der am 27. Mai der jüngste FIFA-Skandal ins Rollen gebracht worden war. Schweizer Behörden nahmen damals sieben hochrangige Fussball-Funktionäre in Zürich in Auslieferungshaft. Auch als Konsequenz aus diesem Skandal hatte FIFA-Präsident Joseph Blatter seinen Rücktritt angekündigt.

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