Basel-Stadt unterstützt drei Park-and-Ride-Anlagen im Ausland

Basel-Stadt fördert den öffentlichen Verkehr ennet der Grenze: Berufspendler aus Bartenheim (F), Schopfheim und Grenzach-Wylen (D) erhalten neue Parkmöglichkeiten. Die Beteiligung wird aus dem Pendlerfonds finanziert.

Pendler steigen im SBB Bahnhof in Dietikon in den Zug ein (Archiv)

(Bild: sda)

Basel-Stadt fördert den öffentlichen Verkehr ennet der Grenze: Berufspendler aus Bartenheim (F), Schopfheim und Grenzach-Wylen (D) erhalten neue Parkmöglichkeiten. Die Beteiligung wird aus dem Pendlerfonds finanziert.

Aus dem baselstädtischen Pendlerfonds werden drei neue Projekte im elsässischen Bartenheim sowie in Südbaden in Schopfheim und Grenzach-Wylen unterstützt. An ÖV-Haltestellen sollen Auto- und Veloparkplätze entstehen. Bewilligt wurden dazu über 410’000 Franken.

Mit den Massnahmen wolle die Stadt einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass Berufspendler ihren Arbeitsweg möglichst umwelt- und stadtverträglich zurücklegen, heisst es in einer Mitteilung des Bau- und Verkehrsdepartements vom Montag. Die Zahl der Pendler sei in den letzten zehn Jahren durch die Schaffung von rund 20’000 neuen Arbeitsplätzen in Basel stark angestiegen.

Bisher sind aus dem 2013 entstandenen Pendlerfonds Gelder für über 1000 Autoparkplätze sowie Veloinfrastrukturen im trinationalen Ausland gesprochen worden, heisst es weiter. Die meisten der Projekte seien indes noch nicht realisiert, präzisierte eine Sprecherin des Amts für Mobilität auf Anfrage. Damit sei noch keine Erfolgskontrolle möglich. Eine Übersicht der Projekte:




 

Der Pendlerfonds wird über die Einnahmen aus Pendler- und der Besucherparkkarten der Parkraumbewirtschaftung finanziert. Längerfristig sollen jährlich zwei bis drei Millionen Franken in den Fonds fliessen.

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