Bei der TagesWoche stehen Veränderungen an

Die TagesWoche fokussiert stärker auf das Kerngeschäft und gliedert den Inseratebetrieb aus. Aus diesem Grund wird die Geschäftsleitung angepasst: Die TagesWoche sucht eine Führungspersönlichkeit, welche die Geschäfts- und Redaktionsleitung übernimmt. Der Verwaltungsrat der TagesWoche, bestehend aus Oscar Olano, Anwalt, und Pascal Mangold, CEO und Eigentümer der international tätigen Firma Magnolia International AG, hat die Aufgaben […]

Die TagesWoche fokussiert stärker auf das Kerngeschäft und gliedert den Inseratebetrieb aus. Aus diesem Grund wird die Geschäftsleitung angepasst: Die TagesWoche sucht eine Führungspersönlichkeit, welche die Geschäfts- und Redaktionsleitung übernimmt.

Der Verwaltungsrat der TagesWoche, bestehend aus Oscar Olano, Anwalt, und Pascal Mangold, CEO und Eigentümer der international tätigen Firma Magnolia International AG, hat die Aufgaben bei der TagesWoche Anfang Jahr übernommen.

«Wir haben uns in den letzten sechs Monaten eingearbeitet und Prozesse, interne Abläufe und Strukturen analysiert. Wir konzentrieren uns noch stärker auf das digitale Geschäft. Um die Online-First-Strategie weiter umzusetzen, braucht es interne Anpassungen», so Verwaltungsratspräsident Oscar Olano.

Das Anzeigengeschäft unter der Leitung von Kurt Ackermann wird samt den Mitarbeitenden aus der Neuen Medien Basel AG, der Herausgeberin der TagesWoche, ausgegliedert. Zurzeit prüft der Verwaltungsrat diverse Optionen für die Abspaltung.
Die Redaktions- und Geschäftsleitung wird entsprechend angepasst. Das Unternehmen sucht eine Führungspersönlichkeit, welche die Redaktions- und die Geschäftsleitung zugleich übernimmt.

Im Rahmen der Zusammenlegung von Geschäftsleitung und Chefredaktion in einer Position verlassen der aktuelle Geschäftsführer Tobias Faust und der aktuelle Redaktionsleiter Dani Winter die TagesWoche.

Remo Leupin, derzeit Mitglied der Chefredaktion und Leiter Print, übernimmt deren Funktionen interimistisch bis Ende September 2015.

Wie am vergangenen Montag kommuniziert, hat Remo Leupin bereits früher beschlossen, die TagesWoche im kommenden Herbst zu verlassen: Er übernimmt ab 1. Oktober 2015 bei den Migros-Medien in Zürich eine Kaderfunktion als Leiter Print und stellvertretender Blattmacher.

Dani Winter war Teil des Teams, das die TagesWoche vor dem Launch am 28. Oktober 2011 konzipiert hat. Er leitete anschliessend das Webteam, welches für den Aufbau der digitalen Kanäle verantwortlich war. Ab Juni 2013 hat er als Redaktionsleiter den Strategiewechsel von «Print first» zu «Online first» umgesetzt, die Strukturen für eine konvergent arbeitende Redaktion gelegt und die TagesWoche als Onlinemedium mit modernen Erzählformen etabliert.

Tobias Faust gehört zu den Gründern der TagesWoche und hat in den vergangenen vier Jahren das Unternehmen von Grund auf aufgebaut. Wir danken Dani Winter und Tobias Faust herzlich für ihren Einsatz.


Kontakt für Anfragen:
Dr. Oscar Olano, Präsident des Verwaltungsrates der Neuen Medien Basel AG
,
Staehelin Olano/Advokatur und Notariat, Malzgasse 15, 4052 Basel

Tel. 061 206 60 60 

oscar.olano@staehelin-olano.ch

Konversation

    1. Merci für den Link, und

      Merci Verwaltungsrat: Wir werden also auch zukünftig über jede Rezepturveränderung in den Käsebrötchen aus den Saftläden um die Ecke auf dem laufenden gehalten.

      Ahriman an den Menschheitsrepräsentanten: Was gibt’s neues?

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  1. Ich weiss nicht ob dies der richtige Ort ist um meine Meinung loszuwerden aber trotzdem.
    Ich habe die aktuelle Printausgabe der TW wie in Anfangszeiten von vorne bis hinten mit Genuss gelesen. Es ist eine tolle Ausgabe.
    Die verschiedenen Interviews waren zum grössten Teil Spitze (z.B.Emil) und auch die anderen Beiträge heben sich so wohltuend ab in dieser so tristen und negativen Berichterstattungswelt.
    Es ist für mich eine Freude Interviews und Berichte zu lesen die nicht das Ziel haben den Interviewer oder die Person(en) in den Berichten in die Pfanne zu hauen.
    Kurzum, ich habe in dieser Ausgabe Journalismus gefunden wie ich in liebe.
    Danke und damit verbindet sich auch der Wunsch, dass es so weitergeht, ein bisschen Ruhe einkehrt
    Vor ein paar Tagen hab ich geschrieben, ich wisse nicht ob das Abo(steht erst nächstes Jahr wieder an) erneuern werde.
    Wenn ihr so weitermacht, dann werd ich es mit Freuden tun.
    Weiterhin alles Gute

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    1. @Roland Stucki. Vielen Dank. Es wird weitergehen. Bei der TagesWoche arbeiten engagierte und verantwortungsbewusste Journalistinnen und Journalisten. Ich lege für dieses Team meine Hand ins Feuer.

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    2. Ich bin ebenfalls ein Abonnent der ersten Stunde (gewesen) und hatte das Abo gelöst, bevor die erste Ausgabe erschienen war. Ich habe es auch einmal erneuert.Aber dann musste ich leider absagen: In der Druckausgabe war plötzlich ausschliesslich das zu lesen, was ich entweder die Woche über schon online gelesen hatte oder es erschien im Laufe des Wochenendes. Zudem sah das neue Format für mich oberhässlich aus und hatte ein Layout, das einfach nur noch zum Weinen war.
      Aktuell habe ich den Status eines Supporters, weil ich die TaWo eigentlich gerne unterstütze, aber kein unnötiges Papier brauche.
      Womit die TaWo aber nun wirklich Geld verdienen will, wenn „Online First“ gilt hat sich mir in all der Zeit noch nicht erschlossen. Zahlende Abonnenten gewinnt man nur, wenn man diesen einen echten Mehrwert bietet, und der besteht nicht aus dem Drucken des bereits online publizierten Materials (so wurde aus mir ein Nicht-Abonnent).

      Und so empfinde ich einerseits das, was Roland Stucki schreibt auch in mir, würde die Texte oben von Alois Karl Hürlimann und Christoph Meury aber auch sofort mit unterschreiben.

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  2. Die BaZ hat mit Herrn Somm mehr ausdauer. Am Schluss überlebt sie dann doch noch alle. Vor allem, wenn das SRF-Monopol fallen sollte und sie noch stärker ins TV-Geschäft einsteigen kann. Obwohl…. Wer schaut heute noch TV….. Und wer liest noch Zeitung?

    Die TaWo ist mit ihrer politischen Ausrichtung vor Abstimmungen immer mehr im Abseits. Die konsequente Gegenposition zur BaZ sind ein Risiko, wenn Abstimmungen zu über 70 % verloren gehen.

    Die TaWo hat in der Presselandschaft immer wieder Farbtupfer gesetzt. Leider konnte sie die breiten Bevölkerungsschichten bisher nicht richtig packen. Und hat gewisse Pluspunkte immer wieder zu stark aufs Spiel gesetzt.

    Ich drücke der TaWo fest die Daumen und hoffe, sie findet noch mehr den Draht zu den Leser und Leserinnen.

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    1. Also ist jemenad wie sie konsequent gegen alle „Risiken“ der Meinungsstarken Aufklärerischen presse- schon klar was sie meinen… MIT der Hirnlosen Meute heulen-DAS isdt Riskolos ! ?? Dabei geht die TaWo doch bereits seit gut 2 Jahren Publizistisch-Schurnalistisch keinerlei 2Linke risiken“ mehr ein- damals hat man Urs Buess gechasst- den einzigen der Wirklich ab und an gezeigt hatte was eine Journalistische harke ist- gegen das SVP-Pack ! Was sie hier allen enstes vertreten herr Buchman ist sei ewig und drei Tagen bekannt als „Why dont eat SHIT `- Millions of flys can´t be wrong“… Ich wünsch witerhin än Guete !

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    2. „Why dont eat SHIT `- Millions of flys can´t be wrong“… Vielleicht ist es dann besser, wenn ich verhungere…
      Im Gegenteil, eine journalistische Harke gegen die SVP wäre durchaus auch in meinem Sinne.
      Wenn ein Abstimmungsthema umstritten ist, dann müssen alle Positionen mehr oder weniger ausgeglichen gebracht werden. Es ist ja nicht anzunehmen, dass dieses bestimmte Thema nicht auch unter den TaWo-Lesern und Leserinnen umstritten ist. Ansonsten handelt es sich dann bei der TaWo um ein Parteiblatt und das gibt es schon in Basel. Ich habe keine Lust, so etwas zu unterstützen. Dann eben verhungere ich lieber. Ich habe neben Familie und allem Dum und Dran genug zu tun. Und wenn ich die Zeit für meine Kinder nutze und mit ihnen etwas tolles unternehme, bringt das vielleicht mehr als Zeitung lesen. Denn mein Einfluss auf die Welt geht eher über mein Handeln als übers Lesen von Zeitungen und das äussern von Weisheiten, die in der Luft oder im Netz verpuffen.

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  3. Was man nicht ausser acht lassen sollte ist, dass die TagesWoche auch einen sozialen Auftrag erfüllt, indem sie einer handvoll Narzisten die Gelegenheit bietet, mittels Kommentaren ihren Selbstdarstellungstrieb auszuleben.

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  4. In dem Blog-Eintrag heisst es leicht beschönigend, Tobias Faust und Dani Winter würden die Redaktion verlassen. Wie OnlineReports berichtet, wurden die beiden per sofort freigestellt, auf Deutsch gesagt, sie wurden rausgeworfen.

    Von aussen erhält man den Eindruck, bei der TaWo sei auf verschiedenen Ebenen ein Machtkampf in Gang, der sich um Konzepte, Strategien, aber auch um Personen dreht. Die vielen Diejenigen in der Leitung der Redaktion und dem Verlag, wegen denen profilierte JournalistInnen gehen mussten oder gingen, müssen oder dürfen nun selber gehen. Zu hoffen bleibt, dass der neue Verwaltungsrat jetzt ein klareres Konzept und eine grössere personelle Konstanz hinbringt.

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