Bern wieder über dem Playoff-Trennstrich

Der SC Bern feiert im Kampf um die Playoff-Qualifikation einen eminent wichtigen Sieg. Das Team von Lars Leuenberger bezwingt Genève-Servette zu Hause nach einem 0:1-Rückstand mit 4:1.

Hielten dem Druck stand: die Spieler des SC Bern im Spiel gegen Genève-Servette (Bild: sda)

Der SC Bern feiert im Kampf um die Playoff-Qualifikation einen eminent wichtigen Sieg. Das Team von Lars Leuenberger bezwingt Genève-Servette zu Hause nach einem 0:1-Rückstand mit 4:1.

Zwar tat Bern deutlich mehr fürs Spiel, dennoch lautete das Resultat nach 49 Minuten 1:1. Dann gelang Simon Moser, der zuvor sechs Partien in Folge nicht getroffen hatte, nach einer schönen Kombination das viel umjubelte 2:1. Dieses löste den Knopf beim SCB. In der 52. Minute erhöhten Cory Conacher im Powerplay und Doppeltorschütze Martin Plüss mit einem Ablenker innert 33 Sekunden auf 4:1. Für Conacher war es zwar der 21. Saisontreffer, jedoch erst der zweite seit dem Jahreswechsel.

Damit stand der vierte SCB-Sieg im 14. Spiel in diesem Jahr fest. Die Berner liegen zwei Runden vor dem Ende der Qualifikation als Tabellen-Achter wieder über dem Strich – dank der besseren Bilanz in den Direktduellen gegen das punktgleiche Lausanne (8:7 Zähler). Die Waadtländer sind am Freitag in der PostFinance-Arena der nächste Gegner.

Welchen Anteil der eingeflogene kanadische Mentalcoach Saul Miller am Sieg der Berner hat, steht in den Sternen. Fakt ist, dass die Berner eine gute Moral zeigten. Nach 20 Minuten lagen sie trotz eines Schussverhältnisses von 13:5 mit 0:1 zurück. Der Gegentreffer war absolut unnötig, hätte doch Tristan Scherwey vor dem Tor von Damien Riat (11.) den Puck aus der eigenen Zone befreien können. Stattdessen verursachte er einen Fehlpass. Die Berner kämpften jedoch unbeirrt weiter und belohnten sich mit dem ersten Sieg gegen Servette nach drei Niederlagen. Da Plüss beim 1:1 (35.) in Überzahl erfolgreich war, haben die Berner nun 50 Powerplay-Tore in dieser Saison erzielt.

Telegramm:

Bern – Genève-Servette 4:1 (0:1, 1:0, 3:0)

15’899 Zuschauer. – SR Fischer/Massy, Fluri/Mauron. – Tore: 11. Riat (Romy, Loeffel) 0:1. 35. Plüss (Pascal Berger, Jobin/Ausschluss Traber) 1:1. 50. Moser (Bodenmann, Ebbett) 2:1. 52. (51:10) Conacher (Roy, Ruefenacht/Ausschluss Mayer) 3:1. 52. (51:43) Plüss (Scherwey) 4:1. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 9mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Conacher; D’Agostini.

Bern: Stepanek; Jobin, Untersander; Helbling, Beat Gerber; Krueger, Kreis; Flurin Randegger; Bodenmann, Ebbett, Moser; Scherwey, Plüss, Luca Hischier; Conacher, Roy, Ruefenacht; Alain Berger, Pascal Berger, Reichert; Gian-Andrea Randegger.

Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Bezina; Vukovic, Fransson; Loeffel, Romain Chuard; Kohler; Simek, Romy, Riat; D’Agostini, Pyatt, Pedretti; Roland Gerber, Lombardi, Rod; Douay, Kast, Rubin; Traber.

Bemerkungen: Bern ohne Smith (überzähliger Ausländer), Bergenheim, Blum, Bührer, Kobasew, Kousa und Ness. Genève-Servette ohne Almond, Bays, Iglesias, Jacquemet, Mercier, Slater, Détraz und Wick (alle verletzt). – 17. Lattenschuss Kreis. – Timeout Bern (37.). – 1. NLA-Spiel von Kohler.

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