Christian Degen wird neuer Chefredaktor der TagesWoche

Die Basler TagesWoche hat einen neuen Chefredaktor und Geschäftsführer. Per 1. Januar 2016 wird der 45-jährige Journalist Christian Degen diese Aufgabe übernehmen. Die Basler TagesWoche hat einen neuen Chefredaktor und Geschäftsführer. Per 1. Januar 2016 wird der 45-jährige Journalist Christian Degen diese Aufgabe übernehmen. Christian Degen ist derzeit Chefredaktor der «Coopzeitung». Seine journalistische Tätigkeit begann […]

Christian Degen (45) übernimmt ab 1. Januar 2016 die Geschäftsleitung und Chefredaktion der TagesWoche.

Die Basler TagesWoche hat einen neuen Chefredaktor und Geschäftsführer. Per 1. Januar 2016 wird der 45-jährige Journalist Christian Degen diese Aufgabe übernehmen.

Die Basler TagesWoche hat einen neuen Chefredaktor und Geschäftsführer. Per 1. Januar 2016 wird der 45-jährige Journalist Christian Degen diese Aufgabe übernehmen.

Christian Degen ist derzeit Chefredaktor der «Coopzeitung». Seine journalistische Tätigkeit begann vor über 20 Jahren als freier Mitarbeiter bei der «Basellandschaftlichen Zeitung». Später konnte er bei «20 Minuten» als Leiter Inland und bei der «Coopzeitung» Führungserfahrung sammeln.

Der neue Leiter der TagesWoche ist in der Region Basel aufgewachsen, hat in Basel Germanistik und Geografie studiert und 2014 ein Masterstudium in New Media Journalism an der Universität Leipzig mit einer Arbeit über «Qualitätssicherung in konvergenten Redaktionen am Beispiel der Basler TagesWoche» abgeschlossen.

Für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt

Wir freuen uns, dass wir mit Christian Degen einen erfahrenen Journalisten gewinnen konnten und sind überzeugt, dass er mit seinen Erfahrungen und seiner Persönlichkeit bestens in das Team passt und die TagesWoche positiv prägen wird. Mit Christian Degen sind wir für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt.

Konversation

  1. @Hr.Martens
    Als die NZZ sich von Markus Spielmann trennte, hat man den neuen vorgestellt und seinen Werdegang veröffentlicht!
    Das ist professionell und jeder, der aufmerksam war, konnte sich vorstellen, was ungefähr zu erwarten war. Ein konservativerer aber immer noch liberaler Stil.
    Das ist bei der TW nun genau gleich. Eine Änderung der Ausrichtung ist klar in Sicht. Die TW wird meiner Meinung nach weniger lokal kulturell und mehr zum sachlichen lokal Journalismus gehen. Der Werdegang des neuen Cheftredaktor lässt dies vermuten.
    Sollte dies anders sein, lass ich mich gerne überraschen. Ich warte aber ab, und hoffe, das mich die Wochen Zeitung weiterhin interessiert!

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  2. Sehr geehrter Herr Leupin,

    sicher muss man das schöne Projekt der TaWo auch nach vier Jahren immer noch als Start-up betrachten.
    Ebenso sicher haben gerade Sie das Vertrauen von uns Lesern verdient, sozusagen von der Picke her und nachhaltig!
    Die Sache mit dem Vertrauen ist aber so eine Sache. Man kann es innert Minuten verlieren, und nicht, wie gewisse stromlinienförmige Turbos glauben, wie Ravioli herstellen oder nach einem Verlust einfach vom PR-Schnuuri wieder flicken lassen.
    Man muss es sich verdienen. Schritt für Schritt.
    Natürlich erwarten wir kein 30-seitiges Grundsatzpapier der Geschäftsleitung. Aber Köpfe tauschen und einfach Vertrauen erwarten, obwohl man uns nicht hilft, nachzuvollziehen, warum das geschehen musste? Das könnt Ihr besser. Kommunizieren ist Euer Beruf!

    Es gibt in jeder Geschäftsleitung, auch die einer Zeitung Interna, die nicht in der Öffentlichkeit breitgeschlagen werden müssen, und dies auch nicht sollen. Umgekehrt aber will ein Leser gerne eine Ahnung davon haben, welche Kräfte im Hintergrund wirken und zu welchen Werten sie, hoffentlich engagiert, einstehen.
    Es geht doch nicht an, sich lang und breit in den Fällen Weltwoche-Blocher-Köppel oder BAZ-Blocher-Somm genüsslich über die Buebetrickli und Intransparenz zu empören, und jetzt selber nicht proaktiv zu kommunizieren.
    Nein, ich vergleiche die TaWo keineswegs mit der WeWo oder der BAZ. Schon gar nicht die jeweiligen Macher und Machthaber im Hintergrund! Mir geht es ausschliesslich um das Vertrauen und eine angemessene Transparenz. Jeder Leser wird verstehen, wie schwierig die Gratwanderung gerade der TaWo zwischen solider Information und Entertainment im Kampf(!) um die nötige Aufmerksamkeit (= genügende Zahl von bezahlenden Lesern) geworden ist.
    Wobei sich die TaWo in diesem verstörenden Chaos von unqualifizierten Meinungen, Hypes, Fakten, Wissen, Verstehen, Manipulation etc. bisher so gut geschlagen hatte. Dass genau diese Leistung nicht gratis sein kann, wird jeder denkende Leser verstehen und auch dafür bezahlen.
    Also helft uns zu verstehen, wohin die Reise geht.

    Und ja, man muss den Neuen eine Chance geben. Aber das Vertrauen müssen sie sich noch verdienen. Oben und unten.

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  3. @Roland Stucki: Sie zäumen das Pferd am Schwanz auf wenn Sie sagen:
    „Da bin ich absolut neutral.“
    Als Leser eines Intelligenzblattes bin ich eben gerade nicht neutral!

    Und wo Sie sagen
    „Aber es gibt mir auch nicht das Recht alles zum vornherein in Frage zu stellen“, haben Sie nur teilweise recht:

    Die Leitung wird also ausgewechselt. Das kann nötig sein oder auch nicht, nachvollziehbar oder nicht.
    Wenn der Hersteller von Pasta dies tut, muss ich nicht so genau wissen wieso.
    Als engagierter und zahlender Leser steht es mir aber zu, zu fragen, wohin der neue Kurs denn gehen soll. Für den gleichen Kurs hätte die bestehende Crew ja genügt, also hat man befunden, diesen zu ändern,
    Aber genau diese Info kommt nicht. Wird nicht einmal ganz leise „verlautbart“.

    Und dann soll ich der neuen Crew mein Vertrauen schenken? Ohne mich, sorry.
    Alle, die eine Zeitung machen, wissen ganz genau, dass Transparenz DAS Mittel der Macht ist, genau genommen des Machtmissbrauchs und der Feigheit oder Unfähigkeit Stellung zu beziehen.
    Die dümmste AG schreibt heute eine Vsion und eine Mission auf die Fahnen, vor allem wenn sie geändert haben. Sendepause.
    Für Wischiwaschi genügt 20 Minuten, und die ist dafür gratis.
    Kommunikation ist doch die zentrale Fähigkeit einer Zeitung. Leider aber auch die Nicht-Kommunikation.
    Ich warte nch ein bisschen, aber nicht 100 Tage, vielleicht kommt noch was.

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  4. Natürlich hat Herr Meury mit allem was er hier oben schreibt, uneingeschränkt recht.
    Wie Gedanklich Kurzlebig und Gedächtnisberaubt muss man eigentlich echt sein, um die Anfänge der Tageswoche vor noch nicht mal 4 Jahren nicht mehr präsent zu haben ? Den echten Journalismus (JA- den gab es hier mal tatsächlich- vor gar nicht allzulanger vor-Dani-Winter-Zeit!…) eines Urs Buess im ersten Jahr oder anderthalb der TaWo? Jenen Phantastischen Artikel in welchem er sich selbst als Lump bezeichnete um einem unsäglich-Reaktionären Interview mit Bezug auf Ihn in der BAZ Contra zu geben… oder sein Renconter gegen Michael Bahnerts unsägliche Entgleisung gegen Eva Herzog… und und und… Kurz-es GAB hier einmal für ganz kurze Zeit Journalismus welcher diesen namen verdiente ! Das erinnert mich an den alten Ostblock-Witz “ Frage an Radio Eriwan: Was gab es denn nun früher – die Henne oder das Ei ? Früher ?? Ja,- Früher gabs beides !“
    Und heute gibts gar nichts mehr davon und am allerwenigsten leidenschaftlichen auch partout POLITISCHEN !- Journalismus in der TaWo- wär ja aber auch noch schöner… könnten doch tatsächlich „WerbekundenundsonstigeFuzzisallerGattig“ vergrault werden- Gäll ? Und um ja nicht auf die alte „Falsche Richtig“ wieder aufzugleisen, wurde der Neue Chefredaktor ganz bestimmt GAAANZ Sorgfältig von den „GeldundHerausgebergreisen“ ääähhh Kreisen natürlich, ausgesiebt- ääähhh ausgesucht… Ja was denn auch sonst ? !

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    1. sehr unbekannter Schwarzer Peter… 1.) das schreibt man „blöken“ und nicht „blöcken“…
      und 2.) wenn wenn in meiner Wahrheitsliebe eine Beleidigung stecken sollte (was ich selbst gar nicht herauslesen kann),tja dann sollte man der Ursache derselben zu Leibe rücken- und nicht der Wahrheit !

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    2. Vielen Dank für Ihre engagierten Kommentare für die TagesWoche. Ich habe nun aber das Gefühl, dass diese Debatte ins Destruktive abzudriften droht. Die TagesWoche ist, an Branchenverhältnissen gemessen, nach knapp vier Jahren noch immer ein Startup – mit all den Problemen, die sich einem solchen Projekt stellen. Lassen Sie das neu aufgestellte TagesWoche-Team die Arbeit tun und schenken Sie ihm Vertrauen: Es hat es verdient.

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