Das grosse Scheitern

Gabriel Tenger und Benjamin Leuzinger machen Montagsplausch. Jetzt kochen und bloggen die beiden für die TagesWoche. Gelobt sei die gute alte Thomy-Tube! (Foto: Basile Bornand) Seit bald neun Jahren treffen wir uns jeden Montag und kochen zusammen. Mehr als 500 Rezepte haben wir in dieser Zeit auf Montagsplausch.ch zusammengetragen. Wir lieben es, uns an neuen […]

Gabriel Tenger und Benjamin Leuzinger machen Montagsplausch. Jetzt kochen und bloggen die beiden für die TagesWoche.

Gelobt sei die gute alte Thomy-Tube! (Foto: Basile Bornand)

Gelobt sei die gute alte Thomy-Tube! (Foto: Basile Bornand)

Seit bald neun Jahren treffen wir uns jeden Montag und kochen zusammen. Mehr als 500 Rezepte haben wir in dieser Zeit auf Montagsplausch.ch zusammengetragen. Wir lieben es, uns an neuen Rezepten zu versuchen. Vom klassischen Käsesoufflé über ein ganzes Spanferkel bis hin zu einem umwerfenden Zuccotto ist uns schon einiges geglückt. Doch kommt es vor, dass uns die scheinbar einfachsten Rezepte einen Strich durch die Rechnung machen.

So kam es, dass wir nach acht Stunden Fischen am See mit einer beträchtlichen Beute von Egli nach Hause kamen. Wie jeder weiss, passt nichts besser zu Egli-Knusperli als eine simple selbstgemachte Mayonnaise. Leider nicht zum ersten Mal schied unsere Mayonnaise und wir mussten uns mit der guten alten Mayo-Tube zufrieden geben.

Unser Rezept ist das Folgende: 1 Ei (Zimmertemperatur) in ein hohes Gefäss geben. Etwas Salz, Pfeffer, einen Teelöffel Senf sowie 1 dl Sonnenblumenöl beigeben. Alles mit dem Stabmixer vermengen. Nach einigen Sekunden sollte eine dickflüssige Mayonnaise entstehen.

Vielleicht habt ihr einen Tipp für uns auf Lager. Wie gelingt eure Mayonnaise auf sicher? Hier könnt ihr euren Senf dazugeben. Wir freuen uns darauf!

Konversation

  1. Zum Schluss kann auch das geschlagene Eiweiss noch druntergehoben werden, macht die Mayonaise luftiger, etwas leichter und weisser.

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  2. Ich hätte zum Thema Mayonnaise auch noch Senf zum dazugeben… Meine Erfahrung ist, dass die Mayonnaise vor allem dann scheidet, wenn sie zu wenig Säure hat. Wenn sie sich also beginnt zu scheiden einfach noch etwas mehr Zitronensaft dazu. Das geht allerdings nur, wenn man sie natürlich tropfenweise und nicht alles auf’s mal macht.

    Zum Thema «bitter»: auch wenn mir das kein Freude macht ist meine Erfahrung, dass die Mayonnaise immer dann bitter wird, wenn man hochwertiges, kaltgepresstes und biologisches Öl verwendet. Je einfacher das Öl, desto milder im Geschmack. Und dann am Schluss mit etwas wirklich gutem Olivenöl verfeinern ist eine gute Idee …

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  3. Richtig, meine Beschreibung war leider etwas ungenau. Schon beim Ei ein Fehler – es sind nicht zwei Eier, sondern zwei Eigelbe (und wie ihr sagt zimmerwarm). Beim Öl, das Olivenöl nur als Geschmacksverstärker verwenden. Wenn die Mayonnaise fertig ist, noch soviel Olivenöl einrühren, dass der feine Geschmack des guten Olivenöls rüberkommt, die Mayo dadurch aber nicht bitter wird. Sorry, ich rege mich fast jedes Mal auf, wenn ich nach Sternen-Rezepten koche, da gelingt mir äusserst selten was richtig gutes. Und jetzt schreibe ich genauso unpräzis über eine Mayonnaise.

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  4. Gelingt immer: Zwei Eier mit ein bisschen Senf verrühren, tropfenweise Sonnenblumenöl einrühren (mit dem Holzlöffel). Am Schluss mit Zitronensaft, Salz & Pfeffer und einer Prise Curry abschmecken, Schnittlauch rein. Wunderbar.
    Ein Versuch wert: Anstatt Sonnenblumenöl, Olivenöl verwenden. Z.B. Olio Verde (bei Manor erhältlich). Einfach herrlich.

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  5. eh cool – wo findet die nächste Mayo Party statt? Super Rezeptesammlung auf eurer homepage!! Mit vielen regionalen Zutaten. Bin auf euren nächsten Beitrag gespannt.

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