Der Anfang war leicht

Der neue Chefredaktor, Christian Degen, hat nun offiziell bei der TagesWoche angefangen. Liebe Leserinnen und Leser Am Montag habe ich ganz offiziell meinen neuen Arbeitsplatz bei der TagesWoche eingerichtet. Und so ein erster Tag ist ja meistens etwas chaotisch. Bei mir lief das ungefähr wie folgt ab: Ich habe nach einer kurzen Begrüssung die erste Redaktionssitzung […]

Christian Degen (45) hat am 4. Januar seinen Arbeitsplatz bei der TagesWoche bezogen.

Der neue Chefredaktor, Christian Degen, hat nun offiziell bei der TagesWoche angefangen.

Liebe Leserinnen und Leser

Am Montag habe ich ganz offiziell meinen neuen Arbeitsplatz bei der TagesWoche eingerichtet. Und so ein erster Tag ist ja meistens etwas chaotisch. Bei mir lief das ungefähr wie folgt ab: Ich habe nach einer kurzen Begrüssung die erste Redaktionssitzung miterlebt, danach einen Crashkurs zum Betriebssystem erhalten und dann meinen Computer eingerichtet. Nach einigen Gesprächen und ersten Diskussionen war dieser Einstieg auf der Redaktion bereits wieder vorbei, und ich durfte am Abend am Neujahrsempfang unserem Regierungspräsidenten Guy Morin lauschen.

An meinem zweiten Arbeitstag möchte ich mich nun an Sie wenden. Viele von Ihnen begleiten die TagesWoche seit ihrem Anfang im Oktober 2011. Sie haben die Entwicklung dieses Medienprojekts verfolgt und fragen sich vielleicht, wohin die Reise unter meiner Führung gehen soll. Ich kann Ihnen sagen, dass sich die TagesWoche inhaltlich noch stärker um die Stadt und die Region Basel kümmern wird. Wir wollen die Themen aufnehmen, die die Menschen in der Region bewegen, Diskussionen lancieren und für Gesprächsstoff sorgen. Wir möchten Ihnen Beiträge anbieten, die von politischer Unabhängigkeit und Niveau zeugen – und das immer wieder einmal mit einer Prise Humor. Dabei sollen auch Artikel abseits von Tagesaktualität und fremdem Agenda Setting ihren Platz haben.

Und mein erster Eindruck bei der TaWo stimmt mich extrem positiv. Die Redaktion besteht aus motivierten, kreativen, aber kritischen Leuten, die auch gegenüber heiklen Themen keine Berührungsängste kennen. Und genau solche Leute braucht es, um den modernen und relevanten Journalismus zu betreiben, wie ich ihn mir vorstelle. Ich freue mich sehr, wenn Sie uns dabei unterstützen, indem Sie uns auf Themen aufmerksam machen und unsere Arbeit kritisch, aber konstruktiv begleiten.

Mehr zu meiner Person finden Sie hier: «Christian Degen wird neuer Chefredaktor der TagesWoche».

Konversation

  1. Vielleicht bin ich sprachlich nicht auf der Höhe, lieber Herr Degen, aber was meinen Sie genau mit „abseits von fremdem Agenda Setting“?
    Wenn ich das lese, wünsche ich mir (ich darf ja „konstruktiv kritisieren“) eine Sprache, die ohne solche Worthülsen auskommt.
    Sonst heisst es bald als Antwort: Das Making Of eines Online Gefässes mit wöchentlichem Print Out ist eine Challenge.
    Rechnen Sie in diesem Sinne mit meinem freundlichen Verständnis.

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    1. Lieber Dan Wiener, bitte entschuldigen Sie, wenn ich hier zu wenig ausführlich war und einen Fachbegriff verwendet habe. Ich wollte damit ausdrücken, dass die TagesWoche auch eigene Themenschwerpunkte setzen will, die nicht von Politik, Verwaltung oder Wirtschaft initiiert worden sind.

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  2. Wir haben seit 2011 schon viele Veränderungen bei der TaWo erlebt. Es wäre falsch, jetzt in Euphorie auszubrechen. Wollen mal sehen, was „Monsieur Süpercard“ so alles drauf hat.

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  3. Guten Start und viel Erfolg bei der Weiterentwicklung der TaWo. Ich bin gespannt, welche Neuerungen wir miterleben dürfen. Toi toi toi!

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  4. @Degen
    Wie Ihnen sicher präsent, wurde ca. 2 Wochen vor dem Jahreswechsel auch ein Wechsel bei den Kolumnisten vermeldet. In einer rechten Anzahl von Leserkommentaren wurde sehr bedauert, dass die Kolumne von Herrn Gross (Mosaik der Demokratie) ihr vorzeitiges Ende gefunden hat. Vielleicht hat es keinen Sinn, an dieser Stelle gegen ein fait accompli anzuschreiben und vielleicht entspricht es auch gar nicht mehr Herrn Gross‘ Plänen: Wenn sich da aber doch noch etwas machen liesse, dass das Mosaik in der Tageswoche seine Fortsetzung fände, wäre es wirklich wertvoll. Wir stehen in einer Zeit, in welcher Beiträge wie jene von Gross wichtig sind. Sie helfen bei der Klärung, was Demokratie bedeutet und wie sie sich weiterentwickeln kann.

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