Die geschlossene Mitte

Ein offenes Wlan für den Computer, das iPad oder das Smartphone zu finden, ist in Basel nicht einfach – die Mitte ist aber selbst dann ein sicherer Wert, wenn das Kaffeehaus selber geschlossen ist. In den frühen Jahren des neuen Jahrtausends war es noch einfach, unterwegs irgendwo ein ungesichertes Wlan zu finden, in das man […]

Die «Mitte» ist auch ein wesentliches (Wlan-) Angebot, wenn sie geschlossen ist.

Ein offenes Wlan für den Computer, das iPad oder das Smartphone zu finden, ist in Basel nicht einfach – die Mitte ist aber selbst dann ein sicherer Wert, wenn das Kaffeehaus selber geschlossen ist.

In den frühen Jahren des neuen Jahrtausends war es noch einfach, unterwegs irgendwo ein ungesichertes Wlan zu finden, in das man sich einklinken und im Netz surfen konnte. Inzwischen gibt es kaum noch offene Netze, die Menschen geben immer mehr Geld aus für eine Ressource, die theoretisch im Überfluss vorhanden ist: Internetanschluss.

Einer von vielen Pluspunkten des Kaffeehauses «Mitte» ist deswegen das offene Wlan, das jedermann fast unbeschränkt nutzen kann. Und das auch, wenn die «Mitte» wie heute wegen Umbaus und Betriebsausflugs geschlossen ist (ab Dienstag, 3.7. 2012 wieder offen): Dann setzen sich die verzweifelten Nutzer des Online-Angebots eben in die Fensternischen zum Surfen. Was man übrigens bisweilen auch spät nachts oder sehr früh morgens beobachten kann.

Konversation

  1. Wir hatten einen wunderschönen Mitarbeiterausflug und öffnen heute, 3. Juli, wie immer unsere Türen. Zwei Mal im Jahr sind sie geschlossen…. Immer am ersten Montag der Sommerferien (Mitarbeiterausflug eben) und am Donnerstag nach Fasnacht. Da wird gründlich geputzt…

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  2. Chriss Graf: Einerseits verbieten manche (oder gar alle?) Provider das teilen eines Internetanschlusses über den Haushalt hinaus, andererseits… willst du dafür verantwortlich sein, was für Webseiten eine Drittperson über deinen Anschluss besucht oder Illegales tätigt?

    Schade ist an öffentlichen WLANs das Aufrufen von Datingseiten für Schwule nicht möglich, weil diese als Pornografie gelten.

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  3. Aufruf an die Basler Bevölkerung: welches Quartier oder Strasse schafft es als erstes, Ihr Quartier oder Strasse mit freiem Wlan abzudecken. Wenn alle Bürger Ihre Wlan Antenne in die Fenster zur Strasse oder zum Hof einrichten würden, könnten wir die erste Schweizer Grossstadt sein, die über ein freies Wlan Netz verfügt. Hoffe, dass Basel wirklich anders tickt.

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  4. Hier geht es nicht ums Gratis essen, dafür ist das bedingungslose Grundeinkommen zuständig, es geht um ein bereits bestehendes Netz an W-Lan Antennen, die nur noch von der Bevölkerung freigegeben werden müsste.

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  5. Niemand kann uns vorschreiben, dass wir unser eigenes W-lan Netz verschlüsseln müssen. Wer Angst hat, dass über sein freies W-lan nicht legale Sachen angeschaut werden, kann beruhigt sein. das Endgerät sprich: PC, Laptop, I-book etc ist ausschlaggebend.
    Was bitte haben schwule Datingseiten mit Pornografie zu tun

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  6. Warum soll der Internetzugang eigentlich gratis sein? Irgendjemand muss die Infrastruktur bezahlen! Klar, die Mitte mit ihren überrissenen Preisen kann sich das natürlich leisten.

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  7. schon lange sollte in einer Stadt wie Basel ein WLan zur Verfügung stehen. Man könnte dann auf einen Schlag die lästigen Funkantennen der Natel vergessen. Jedes zeitgemässe Handy verfügt über WLAN-funktionen und da kann man das Ding so einstellen dass es dann über Skype telephoniert. Strahlung haben wir sowieso mit all dem was im Äter herumgereicht wird.
    Also investiert nicht in WLAN im Tram sondern WLAN in der Stadt.

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