Federer mit fünftem Titel in Cincinnati

Roger Federer entscheidet die US-Open-Hauptprobe für sich. Der Baselbieter gewinnt den Final des Masters-1000-Turniers von Cincinnati gegen Novak Djokovic 6:0, 7:6 (9:7).

Roger Federer gewinnt seinen 21. Masters-1000-Titel (Bild: Si)

Roger Federer entscheidet die US-Open-Hauptprobe für sich. Der Baselbieter gewinnt den Final des Masters-1000-Turniers von Cincinnati gegen Novak Djokovic 6:0, 7:6 (9:7).

Mit dem fünften Titel in Cincinnati ist er alleiniger Turnier-Rekordhalter vor Mats Wilander. Auf Stufe Masters 1000 hat er nunmehr 21 Turniersiege und damit Leader Rafael Nadal eingeholt.

Der erste Satz war schon vorbei, kaum hatte er begonnen. Federer spielte hervorragend, Djokovic, der im Turnierverlauf seinen Aufschlag auch noch nie abgegeben hatte, traf seinerseits nur sehr wenig. Logische Folge davon war ein 6:0, das erste überhaupt in den 28 Duellen der beiden derzeit besten Spieler der Welt.

Djokovic erst im zweiten Satz ein ernsthafter Gegner

Im zweiten Durchgang steigerte sich dann der Serbe und hatte im Tiebreak seine Chancen. Er ging nach einem 0:3-Rückstand mit Minibreak 4:3 in Führung und verzog dann eine ganz leichte Vorhand. Bei 7:6 (und nach abgewehrtem ersten Matchball) hatte er sogar Satzball, konnte aber zwei Möglichkeiten (einen Passierball und einen Lob) nicht konkretisieren. Zwei Punkte später durfte Federer über den ersten Sieg auf Hartplatz gegen Djokovic nach vier Niederlagen jubeln.

Mit seinem neunten Turniersieg seit Oktober 2011 hat Federer noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen fürs in einer Woche beginnende US Open getankt. Dank des Sieges ist sein Vorsprung im Ranking noch komfortabler, der Titel in New York führt in jedem Fall über den Hauptfavoriten.

Konversation

  1. Nicht dass ich wirklich etwas von Tennis verstehen würde, aber es fällt mir auf, dass Federer bis zum Halbfinale im allgemeinen mit nicht sehr ernst zu nehmenden Gegnern zu tun hat, während MEIN Djokovic meistens mit den ganz harten zu kämpfen hat. Das ermüdet natürlich den Einen, während der Andere ziemlich gemütlich durch das Spiel spazieren kann.
    Woher kömmt’s wohl?

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  2. Vielleicht dachte Nole dass wegen der Hitze un ein ersten Set, Roger wurde
    müde wenn es 3 sätze dauerte. Daneben gerechnet, bravo Roger

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