Federer nimmt Hürde Istomin und steht im Viertelfinal

Roger Federer steht nach einem 7:5, 6:2 gegen den Usbeken Denis Istomin im Viertelfinal. Dort bekommt er es mit dem als Nummer 10 eingestuften amerikanischen Aufschlag-Spezialisten John Isner zu tun.

Roger Federer liess sich auch von den Regenpausen nicht beirren (Bild: Si)

Roger Federer steht nach einem 7:5, 6:2 gegen den Usbeken Denis Istomin im Viertelfinal. Dort bekommt er es mit dem als Nummer 10 eingestuften amerikanischen Aufschlag-Spezialisten John Isner zu tun.

Federer führte in beiden Sätzen schnell 3:0. Im ersten Umgang musste er Istomin, der im Ranking als Nummer 35 geführt wird, aber das Rebreak zugestehen. Der Usbeke hielt die Begegnung danach bis zum letzten Game des ersten Abschnitts offen. Vor dem Unterbruch und der rund eine Stunde dauernden Pause wegen Regens hatte Istomin sogar die Vorteile auf seiner Seite gehabt; bei 5:5 vergab er dreimal die Möglichkeit zum zweiten Servicedurchbruch.

Mit dem Verlust des ersten Satzes schien bei Istomin aber der Glaube zu entschwinden, gegen den Weltranglisten-Ersten eine Überraschung schaffen zu können. Federer blieb so auf dem Weg zum dritten Sieg im dritten Duell mit Istomin ungefährdet.

Ebenfalls in der Runde der besten Acht, wenn auch mit deutlich mehr Mühe, steht der Serbe Novak Djokovic. Der Weltranglistenzweite bezwang den Australier Lleyton Hewitt nach 1:56 Stunden 4:6, 7:5, 6:1.

Im Frauen-Einzel verabschiedete sich Venus Williams aus dem Turnier. Die dreifache Olympiasiegerin unterlag der Deutschen Angelique Kerber 6:7 (5:7), 6:7 (5:7). Als Top-Favoritin auf ihr erstes olympisches Einzelgold hat sich derweil Serena Williams in Stellung gebracht. Die 30-Jährige gewann die Neuauflage des Wimbledonfinals von 2010 gegen die Russin Wera Swonarewa in nur 51 Minuten 6:1, 6:0.

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