Filme mit Schweizer Beteiligung könnten ins Rennen um Oscar gehen

Dominik Grafs Dreiecksgeschichte «Die geliebten Schwestern» und Edgar Reitz‘ Leinwandchronik «Die andere Heimat» haben Chancen, für Deutschland ins Rennen um den nächsten Auslands-Oscar zu gehen. Auch zwei Filme mit Schweizer Beteiligung stehen zur Auswahl.

Die Schweizerin Carla Juri pielt in «Finsterworld» eine Nebenrolle (Bild: sda)

Dominik Grafs Dreiecksgeschichte «Die geliebten Schwestern» und Edgar Reitz‘ Leinwandchronik «Die andere Heimat» haben Chancen, für Deutschland ins Rennen um den nächsten Auslands-Oscar zu gehen. Auch zwei Filme mit Schweizer Beteiligung stehen zur Auswahl.

Insgesamt reichten die deutschen Produzenten fünfzehn Filme für die Auswahl ein, wie die zuständige Marketing-Organisation German Films am Mittwoch mitteilte. Die endgültige Entscheidung trifft eine Fachjury am 27. August.

Auf der Liste stehen gleich zwei Filme mit Schweizer Beteiligung. Das Drama «Der letzte Mentsch» ist eine deutsch-schweizerisch-französische Ko-Produktion, in der der in Zürich geborene Schauspieler Mario Adorf die Hauptrolle spielt.

Zudem hat der Schweizer Autor und Journalist Christian Kracht das Drehbuch zu «Finsterworld» mitgeschrieben, während die Tessiner Schauspielerin Carla Juri und der Zürcher Künstler und Musiker Dieter Meier in Nebenrollen zu sehen sind.

Weitere Kandidaten sind etwa Feo Aladags Kriegsdrama «Zwischen Welten», Dietrich Brüggemanns Religionsdrama «Kreuzweg» und die romantische Komödie «Hannas Reise» von Julia von Heinz. Die Oscars werden am 22. Februar 2015 in Hollywood verliehen.

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