Flussabwärts für Fortgeschrittene

Die halbe Schwimmsaison ist vorbei, es schifft in Strömen und der Kanton, der veröffentlicht ein Video mit Regeln zum Schwimmen im Rhein. Wir sagen mal vorsichtig: Timing verbesserungswürdig. Die halbe Schwimmsaison ist vorbei, es schifft in Strömen und der Kanton, der veröffentlicht ein Video mit Regeln zum Schwimmen im Rhein. Wir sagen mal vorsichtig: Timing […]

Blick vom Wasser auf die Mittlere Bruecke waehrend eines Rheinschwumms in Basel am Freitag, 26. Juli 2013. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die halbe Schwimmsaison ist vorbei, es schifft in Strömen und der Kanton, der veröffentlicht ein Video mit Regeln zum Schwimmen im Rhein. Wir sagen mal vorsichtig: Timing verbesserungswürdig.

Die halbe Schwimmsaison ist vorbei, es schifft in Strömen und der Kanton, der veröffentlicht ein Video mit Regeln zum Schwimmen im Rhein. Wir sagen mal vorsichtig: Timing verbesserungswürdig.

Konversation

  1. die verwaltung mit all ihren ämtern wäre gut beraten, eine interne beratungsstelle für öffentlichkeitsarbeit einzurichten. es wäre weniger peinlich und das bisschen sinn käme nicht völlig abhanden.

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  2. „Die halbe Schwimmsaison ist vorbei“, sagt der anonyme Berichterstatter, dessen Wahrnehmung sich auf drei Sommerwochen zu beschränken scheint.

    Die Saison fing wohl lange nicht an. Nicht wie vor zwei Jahren im April. Und bis Oktober. (Ich schwimme übrigens ab 16 Grad. Daran kann man sich gewöhnen. Und ich bin weder Asket noch Kneipper, noch Triathlet, noch nicht einmal richtig schwimmen kann ich.)

    Seit Mitte Juni war ich 30 mal unterwegs vom Tinguely zur Dreirosen. Die ersten zehn Tage praktisch allein. Sogar als draussen 33 Grad heizten, fanden das Publikum 17,18,19 Grad zu kalt, um selber reinzugehen.

    Keine Berichterstattung. Logisch. Kein Markt.

    Letzte Woche dann hat aber auch der letzte Bleifisch der TW-Redaktion einmal seine Zehen getünkelt, zusammen mit den Ganges-mässigen Horden.

    So ist Rheinschwimmen jetzt News.

    Es werden „verspätete Schwimmregeln“ beklagt. Skandal!

    Die realen News heute (bzw. natürlich gestern): Um 18.30 war der Rhein 24 Grad warm, die Sonne und ich waren…..allein im Wasser. Keine Lebensgefahr für keinen Nichtschwimmer.

    Einzige offene Buvette heute: Dreirosen. Danke! (Die anderen engagieren sich wohl eher für längere Öffnungszeiten zum Kampftrinken.)

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  3. Ich kenne Leute, die sich verletzt haben. Zählen Sie mal all die Ertrunkenen pro Saison zusammen (nicht im Rhein, sondern ganze Schweiz). Und versetzen Sie sich mal in das Leid all der vielen, betroffenen Familien. Dann werden Sie als erste verlangen, wöchentlich und an an allen Ecken und Enden Baderegeln zu publizieren. Wenn es Tote gibt, wird aufgeschrien, solange man solche nicht kannte oder von solchen nichts weiss, ist jede Vorsicht blöd und nur für Weicheier. Verlogenes Verhalten!

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  4. Die Regeln für’s Schwimmen im Rhein sind nicht neu und wurden auch nicht erst publiziert, als es grad zufällig ’schiffte‘. Warum also dieser Ton? Auf Schwimmregeln kann mehrmals pro Saison aufmerksam gemacht werden, das schadet doch nichts. Und 99.9% der SchwimmerInnen haben den Plausch, dass sie den Bach hinunterpaddeln können und erfreuen sich des Lebens. Freu dich doch einfach mit, liebe Tageswoche.

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  5. Diese blauen Bojen, die den „Schwimmbereich markieren“ sind lebensgefährlich. Wer kommt bitte auf die Idee „dunkelblaue“ Bojen in den Rhein zu stellen. Bei Nacht kann man die nicht sehen bis man sie am Kopf hat..

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  6. Oder sind die Wickelfische jetzt tatsächlich vorgeschrieben (ab 0:22′)?
    Und der Schwumm vom Birsköpfli zum Badhysli Breite ist wieso genau nun auf einmal lebensgefährlich?
    Und wenn man Kindern keine Flügeli anzieht, darf ich dann mit ihnen in den Rhein (auch wenn sie nicht schwimmen können)?

    Fragen über Fragen – ich überleg mir ein paar Antworten, wenn ich das nächste Mal auf der Grossbasler Rheinseite ohne Wickelfisch und Flügeli den Bach hinab treibe.

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