Fünfjährige an die Flasche

«Papa, kaufen wir das auch?», fragte die fünfjährige Tochter unseres Bildredaktors ihren Vater kürzlich an der Coop-Kasse. Die bunte Flüssigkeit sieht aber auch verführerisch aus. Der Haken an der Sache: In den kleinen Gläschen ist nicht Sirup, sondern Alkohol.

Bunte Shots an der Coop-Kasse.

«Papa, kaufen wir das auch?», fragte die fünfjährige Tochter unseres Bildredaktors ihren Vater kürzlich an der Coop-Kasse. Die bunte Flüssigkeit sieht aber auch verführerisch aus. Der Haken an der Sache: In den kleinen Gläschen ist nicht Sirup, sondern Alkohol.

Konversation

  1. Ich finde, es gibt Grenzen wofür man Kinder anstellen soll. Sowohl fürs Töfflifahren, das religiöse Bekenntnis, den Sex, usw. sowie für die Kreditkarte! Und wenn Mann seine Kinder nicht daran orientiert, sollte mann sie wenigstens über die familiäre Abweichung auch informieren…

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  2. Da ist der Coop schampar inkonsequent. Neulich Samstagseinkauf mit der elfjährigen Tochter, eine Tüte voll, darunter eine Flasche Wein (Weiss, Sancerre). Arbeitsteilung, sie belädt das Band und bezahlt mit meiner Karte, ich schichte das Zeugs in die Tüte. Im Moment wo sie den Code eingeben will (das macht sie seit 5 Jahren schon) wird sie von der Kassiererin darauf hingewiesen, dass sie das nicht dürfe. Ich reagiere einigermassen erstaunt und unwirsch, und erkläre der Kassierin, dass es ihr eigentlich egal sein könne, wer was und wo mit meiner Karte bezahle, darauf meint sie, dass nicht das das Problem sei, aber sie dürfe einem Kind keinen Alkohol verkaufen. Das sie es nicht einem Kind – sondern dem Vater des Kindes – verkauft, wollte sie nicht so recht begreifen. Es standen viele Leute hinter uns an, deshalb hab ich dann auf eine ausufernde Diskussion verzichtet, den Code selbst eingetippt, und dann 3 Stunden lang der Tochter zu erklären versucht, was die Frau jetzt genau damit erreichen wollte.

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