GC will Basel auf den Fersen bleiben

Gestern gewann Basel den Spitzenkampf der 12. Super-League-Runde gegen St. Gallen 3:0. Heute empfängt der Tabellenzweite GC im Letzigrund das Schlusslicht Lausanne.

Michael Lang im Kampf um den Ball mit St. Gallens Roberto Rodriguez (Bild: Si)

Gestern gewann Basel den Spitzenkampf der 12. Super-League-Runde gegen St. Gallen 3:0. Heute empfängt der Tabellenzweite GC im Letzigrund das Schlusslicht Lausanne.

Die Grasshoppers blieben in der Super League zuletzt zweimal ohne Sieg. Lausanne hat in dieser Meisterschaft erst in zwei Spielen gepunktet; davon einmal gegen die «Hoppers» im ersten Saison-Duell. Die Waadtländer warten in der höchsten Schweizer Liga seit August 2001 auf einen Auswärtssieg gegen GC.

Bei den Grasshoppers sind gleich drei Stammspieler nicht einsatzberechtigt. Neben Izet Hajrovic, der sich mit Bosnien-Herzegowina für die WM qualifiziert hat, müssen auch der serbische Innenverteidiger Milan Vilotic und Mittelfeld-Puncher Amir Abrashi aussetzen. In der Abwehr könnte sich wegen Vilotics Absenz Nati-Neuling Michael Lang von einer Aussen-Position ins Zentrum verschieben.

Bei Luzern – YB begegnen sich zwei Tabellennachbarn. Luzern gelang in den letzten drei Super-League-Heimspielen kein Sieg. Ex-Leader YB ist im gleichen Zeitraum in eine Krise geraten: Die Berner warten seit sechs Runden respektive seit dem 10. August (4:0 in Aarau) auf einen Sieg. Seither gab es zwei Remis und vier Niederlagen.

Bei den Young Boys haben sich die Personalprobleme in der Defensive nicht nur durch Verletzungen, sondern auch durch die Sperre gegen Routinier Christoph Spycher verschärft. Weil er ausfällt, könnte bei den von einer Formkrise erfassten Bernern Alain Rochat als «Sechser» vor der Abwehr fungieren. Auf der Gegenseite muss Luzerns Trainer Carlos Bernegger auf Florian Stahel und Dimitar Rangelov verzichten.

Auf dem Brügglifeld treffen zwei sehr heimschwache Mannschaften aufeinander. Der Aufsteiger hat seine letzten drei Meisterschaftspartien auf eigenem Platz allesamt verloren. Der FCZ hat bei einem Heimspiel mehr nur einen Punkt mehr gesammelt. Bei den letzten drei Super-League-Begegnungen zwischen diesen beiden Mannschaften hat sich jedes Mal das Auswärts-Team durchgesetzt. Intern gesperrt bleibt beim FCZ Mario Gavranovic. Wann er wieder in der Super League auftaucht, ist gemäss seinem Trainer Urs Meier noch ungewiss.

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