Guy Morin wirbt für die Kantonsfusion und gegen die Masseineinwanderungsinitiative

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin hat sich am Neujahrsempfang der Regierung am Montag zu bevorstehenden Abstimmungen geäussert. Er stellte sich dabei gegen die Masseneinwanderungsinitiative. Auf die Fusionsinitiative sollten wir uns indes einlassen, sagte er gemäss Redetext.

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin hat sich am Neujahrsempfang der Regierung am Montag zu bevorstehenden Abstimmungen geäussert. Er stellte sich dabei gegen die Masseneinwanderungsinitiative. Auf die Fusionsinitiative sollten wir uns indes einlassen, sagte er gemäss Redetext.

Über die SVP-Initiative «Gegen Masseneinwanderung» wird in der Schweiz am 9. Februar abgestimmt. Nach Auffassung von Morin wären die Auswirkungen einer Annahme für die Region Basel und die Schweiz «katastrophal». Er plädierte stattdessen für Investitionen in Infrastrukturen und Zonenplananpassungen, um mit der zunehmenden Dichte adäquat umzugehen.

Die für den Erfolg der Region unabdingbaren Investitionen etwa für die S-Bahn würden wir aber ohne Abbau von Grenzen nicht bewältigen, sagte Morin vor rund 500 Gästen weiter. Entscheidswege oder Willensbildung seien zu kompliziert oder uneinheitlich. Die Fusionsinitiativen wollten den Prozess für eine gemeinsame Verfassung eines Kantons Basel einleiten; laut Morin «sollten wir uns darauf einlassen».

 

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