Herzog und de Meuron erneuern Helvetia-Hauptsitz in Basel

Die Versicherungsgesellschaft Helvetia erneuert und erweitert ihren Hauptsitz an der St. Alban-Anlage in Basel. Geplant ein zusätzliches elfstöckiges Bürogebäude mit einem Verbindungstrakt. Deshalb muss auch ein Wohnhaus weichen.

Der Hauptsitz der Helvetia Versicherung in Basel wird ergänzt: Die Firma baut ein neues Hochhaus. (Bild: GEORGIOS KEFALAS)

Die Versicherungsgesellschaft Helvetia erneuert und erweitert ihren Hauptsitz an der St. Alban-Anlage in Basel. Geplant ein zusätzliches elfstöckiges Bürogebäude mit einem Verbindungstrakt. Deshalb muss auch ein Wohnhaus weichen.

Mehrere Architekturbüros hatten in den vergangenen Jahren Testplanungen für den neuen Hauptsitz der Versicherungsgesellschaft Helvetia erarbeitet. Realisiert werden soll nun das Projekt «Helvetia Campus Basel» der Architekten Herzog und de Meuron, wie es in einer Firmenmitteilung vom Montag heisst.

Das bisherige Hochhaus wurde zwischen 1954 und 1956 gebaut und war einst der Hauptsitz der Patria Versicherungen. Dieses Bauwerk soll einen gleich hohen «Zwillingsbau» erhalten, wie es in der Mitteilung heisst. Die Zahl der Arbeitsplätze werde um 400 auf 1200 erhöht. Zudem soll die St. Alban-Anlage «städtebaulich aufgewertet» werden.



Visualisierung neues Bürogebäude von Herzog & de Meuron.

Visualisierung neues Bürogebäude von Herzog & de Meuron. (Bild: Illustration/Herzog & de Meuron)

Öffentlich zugängliches Dachcafé

Zwischen den beiden Hochbauten entsteht ein Verbindungsgebäude mit einem öffentlich zugänglichen Auditorium. Auch ein Dachcafé auf dem Neubau werde öffentlich zugänglich sein. Auch sollen eine Kindertagesstätte und weitere öffentliche Angebote im Neubau eingerichtet werden. Den Neubauten müssen ein Parkplatz und ein Wohngebäude weichen.

In einer späteren Bauetappe will Helvetia auf der gegenüberliegenden Seite der St. Alban-Anlage einen neues Gebäude mit 50 Mietwohnungen erstellen. Der Neubau ersetzt das Gebäude St. Alban-Anlage 27 und 29, wie Mediensprecher Hansjörg Ryser auf Anfrage sagte. Der Park solle erhalten bleiben. – Der Bebauungsplan liegt seit Montag öffentlich auf.



Modellansicht der Neugestaltung am Hauptsitz der Helvetia Schweiz an der St. Alban-Anlage in Basel.

Modellansicht der Neugestaltung am Hauptsitz der Helvetia Schweiz an der St. Alban-Anlage in Basel. (Bild: Illustration/Herzog & de Meuron)

Konversation

  1. @ Pablo:
    1) Die Nationale Suisse hat in Basel nicht neu gebaut, sondern kernsaniert.
    2) Diese Sanierung ist schon eine Weile her, im Vergelich zur Übernahme durch dei Helvetia.
    3) Wieso wird das durch Banken bezahlt? Haben Sie das Gefühl, dass Unternehmen ihre Kredite nicht amortisieren? Am Ende zahlt dann wohl doch der Auftraggeber.
    4) Was sind „Lebenpolicen“ und was sind dann „Nicht Lebenpolicen“ können sie uns das kurz erläutern?
    5) Unter den tiefen Zinsen leiden alle Versicherungen.
    6) Auch Versicherungen müssen mit ihrem Geld etwas machen.
    7) Wie kommen Sie darauf, dass so etwas aus den laufenden Einnahmen und nicht aus freien Rückstellungen finanziert wird?
    8) Meines Wissens steht die Helvetia ganz gut dar. Aber sie können sich ja als Verwaltungsrat bewerben. Dort werden Menschen wie sie, ausgestattet mit hellseherischen Fähigkeiten und einem untrüglichen Gespür für das Geschäft, gesucht.

    Dass es wiedermal HdM ist finde ich auch nicht so gut. Aber die Helvetia ist, genau wie die Roche und andere nicht dazu verpflichtet, sich nach unserem Gusto zu richten.

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  2. Zum Kotzen dieser andauernde Negativismus, der hier herrscht.
    Statt sich zu freuen, dass weiterhin auf den Standort Basel gesetzt wird und somit wertvolle Arbeitsplätze erhalten bleiben, wird wieder nur herumgemötzelt.

    Ich will einmal einen positiven Beitrag hören, wenn eine Firma beschliesst, weiter auf Basel zu setzen und dies auch noch architektonisch manifestiert, wenn es darum geht die bestehenden Gebäude zu sanieren und erweitern, wie dies jetzt bei der Nationalversicherung geschieht.

    Klar braucht sie dafür das Geld, welches sie erwirtschaftet hat mit ihren Versicherungen. Versicherungen sind keine wohltätigen Organisationen, sondern wirtschaftliche Unternehmungen. Oder wollen sie lieber, dass sie es mit Steuergeldern durch den Staat finanziert? Was wollen sie nun? Wenn es die Versicherung selbst bezahlt, dann ist es nicht recht, wenn es der Staat zahlen würde, dann wäre es auch nicht recht.

    Statt positiv in die Zukunft zu schauen, sich über solch Good News zu freuen, wird nur gemotzt, reklamiert und lamentiert. Und so soll sich eine Gesellschaft positiv entwickeln wollen? Ich sehe hier statt einer progressiven Haltung, eine rückwärtsgewandte, stinkerzkonservative Schrebergartenhaltung.

    Freuen wir uns doch endlich mal über Good News (Und ja,es sind Good News!!) in diesem Dschungel der schlechten und katastrophalen Nachrichten!

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    1. Georg
      sie sind ein spassvogel
      hier gibt es leider nichts positives zu vermelden,
      ausser, dass geschäftstellen geschlossen und mitarbeiter
      wohl dosiert entlassen werden. hat die national
      schon vor 20 jahren so gemacht- damit die aktien kurse
      steigen- dies ist doch positiv….

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    2. Natürlich meinte ich die Helvetiaversicherungen. Fehler Meinerseits. (Wann kommt endlich die Überarbeitungsfunktion in den Kommentaren?)

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    3. Negativismus?
      Du bist dir schon im Klaren das jede Handlung auch Konsequenzen nach sich zieht.. erst recht Investitionstätigkeiten dieser Grössenordnung.
      Schnelle schwerwiegende Eingriffe in langsam entwickelte Qaurtiersstrukturen verursachen im Gegensatz zur sonst oft schleichenden Aufwertung der Quartiere offensichtliche Verdrängungsprozesse der Mietparteien -> Stichwort Wohnungsnot.

      Basels Raumplanung ist sowieso schon Spielball verschiedener Player wie Messe Schweiz, Roche, Syngenta, Novartis etc.(http://www.richtplan.bs.ch/download/richtplan/stand-2012.html, siehe S 2.1. „Wirtschaftliche Schwerpunktgebiete“)

      Und ja: es gibt andere Perspektiven für eine Stadt als „Standortmarketingentwicklung“ mit Aussicht auf etwas „Arbeit“ und etwas „Steuergeld“.
      Ich für meinen Teil habe keine Lust mich den „Ikonen“ der CH-Konsumgesellschaft anzubiedern. Selbst Verantwortung übernehmen. Selbst das Lebensumfeld nach Lebensbedürfnissen anstatt Profitinteressen gestalten und vielleicht mal nach dem Sinn des Lebens statt Wegen zur Karriere und Güterakkumulation suchen.

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  3. Der Schwob
    punkt 1 stimmt- ich sage dem trotzdem neubau
    punkt 2 stimmt nicht- der gebäudekomplex wurde erst
    kürzlich ausgepackt und mit pipplotti kunst versehen.
    der rest ist mir ehrlich gesagt zu blöd, da adam riese
    1und eins nicht mit 3 hochrechnet
    netter gruss und abwarten…

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  4. Scho verruckt wie die Versicherungen ihren Wert in Architektur zeigen. Was für Geld wird da genützt? Unser doch? Ich bin da auch dabei, einfach weil ich nicht immer wechseln möchte. Will ich aber dies? NEIN.

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    1. wechseln lieber Piet ist so eine sache.
      in meinem kommentaren steht einiges hinter den zeilen.
      lies diese noch mal oder kannst du mr sagen warum die
      nationale suisse sich den federer leisten konnte und
      die teuerste werbefläche der schweiz ( zürich, stellwerk
      einfahrt rechts bei der uhr ).
      die familie Theler ist in die jahre gekommen und die jungs
      wollen cash- somit wurde der aktienpreis von 40 auf 80
      hochgeschraubt, wer sagt da noch nein?
      und die zeitung schreibt es dir auch nicht

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    2. Wäre es denn besser, das Geld einfache auf dem Konto liegen zu lassen? Wo sollen denn die ganzen Mitarbeiter der National hin? In Immobilien zu investieren, die erst noch selbst genutzt und bei uns gebaut werden (da verdienen eine Menge Handwerker Geld) ist mir sehr viel lieber, als wenn mit dem Geld an den Börsen spekuliert wird.

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  5. nachtrag:
    400 auf 1200 arbeitsplätze heisst mobilität,
    bei 50 wohnungen.
    wieviele parkplätze?
    roche turm 2- wieviele parkplätze?.
    spinnen wir eigentlich. tram bums voll,
    SBB- pendler ein unwort.
    hauptsache super geile archidekten..
    beispiel Rheinfelden mein geheimtipp für
    einen ausflug an 2 sonntagen.
    der erste mit der s-bahn, der 2te mit dem
    auto. alles zugebaut- nun kommt noch das cardinal
    mit seiner überbauung….
    top tip ausflug 3 mit dem auto am morgen oder am abend
    am werktag=
    totaler verkehrszusammenbruch- nur dies schreiben
    die medien nicht – noch nicht.
    ist etwa so wie mit dem 8er nach Weil ohne gepäckwagen.

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