Hotel Belgrad

Täglich kommen neue Flüchtlinge aus Mazedonien und Bulgarien in Serbien an. Hier bleiben sie stecken. In Belgrad finden viele nur noch in Ruinen Unterschlupf. Mit allen Mitteln kämpfen sie gegen die winterliche Kälte an und versuchen, ihre Hoffnung aufrecht zu erhalten. Ein Bericht in Bildern. Es ist eine Hölle. Jeden Tag kommen rund 100 neue […]

Belgrad, Serbien - 22.01.2017 - Ungefähr 10000 Geflüchtete sitzen in Serbien fest. Durch die Schließung der Balkanroute können sie ihr Ziel nicht erreichen und sind auf die Grenzöffnung oder Schlepper angewiesen. Schlepper versprechen ihnen sie nach Kroatien oder Ungarn zu bringen und wollen dafür mehrere tausend Euro. Meist ist das erfolglos. Einige hundert Geflüchtete wohnen in Baracken am Belgrader Hauptbahnhof unter schlechten Bedingungen. Andere sind in Camps untergebracht. Bild zeigt: Das Gelände am Busbahnhof, auf dem die Geflüchteten leben.

Täglich kommen neue Flüchtlinge aus Mazedonien und Bulgarien in Serbien an. Hier bleiben sie stecken. In Belgrad finden viele nur noch in Ruinen Unterschlupf. Mit allen Mitteln kämpfen sie gegen die winterliche Kälte an und versuchen, ihre Hoffnung aufrecht zu erhalten. Ein Bericht in Bildern.

Es ist eine Hölle. Jeden Tag kommen rund 100 neue Menschen auf der Flucht in Belgrad an. Die Grenzen zu Ungarn und Kroatien sind dicht, weswegen sie zum Bleiben verdammt sind. Und weil Serbiens Camps überfüllt sind, harren Hunderte bei Minustemperaturen in Ruinen aus – mit Hoffnung vor Augen, aber stets auch mit der Angst im Nacken, wieder abgeschoben zu werden. Gerade auch unbegleitete Kinder halten den menschenunwürdigen Bedingungen tapfer stand.

Osteuropa-Korrespondent Krsto Lazarević und Fotograf Erik Marquardt haben für uns Eindrücke aus Serbiens Hauptstadt gesammelt.

Konversation

    1. Nein. Die „Hinterlassenschaften“ kann man 500 Meter Luflinie entfernt betrachten. Hierbei handelt es sich um alte Lagerhallen die nicht mehr genutzt werden, weil der Güterverkehr mit der Bahn nachgelassen hat und der Belgrader Hauptbahnhof bald umzieht.

      Zum Antworten anmelden Danke Empfehlen (0 ) Antworten
Alle Kommentare anzeigen (3)

Nächster Artikel