Kei Nishikori spielt sich auf Betriebstemperatur

Kei Nishikori gelingt der Start in die Swiss Indoors. Der an Nummer 3 gesetzte Japaner setzt sich in der ersten Runde gegen den Serben Dusan Lajovic 7:5, 6:1 durch.

epa05601268 Japan's Kei Nishikori in action against Serbia's Dusan Lajovic during their first round match for the Swiss Indoors tennis tournament at the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, 24 October 2016. EPA/GEORGIOS KEFALAS

(Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Kei Nishikori gelingt der Start in die Swiss Indoors. Der an Nummer 3 gesetzte Japaner setzt sich in der ersten Runde gegen den Serben Dusan Lajovic 7:5, 6:1 durch.

Nishikori benötigte bei seiner dritten Teilnahme an den Swiss Indoors etwas Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Kein Wunder: Der 26-Jährige bestritt in Basel erst die zweite komplette Partie seit dem US Open, wo er im Halbfinal am späteren Sieger Stan Wawrinka gescheitert war.

In Tokio Anfang Oktober hatte er wegen einer Gesässmuskelverletzung in der zweiten Runde aufgeben müssen. Sein Start bei den Swiss Indoors war danach lange Zeit fraglich gewesen.

» Der Spielplan für Dienstag, 25. Oktober

Nun konnte Nishikori in Basel als erster Asiate das Turnier in der St. Jakobshalle offiziell eröffnen. Im Anschluss an den Auftritt der walisischen Mezzosopranistin Katherine Jenkins startete er holprig in den Match, nutzte dann aber die ersten Breakmöglichkeiten beim Stand von 6:5 zum Gewinn des ersten Satzes. Und danach war Nishikori von Lajovic, dem Weltranglisten-78., nicht mehr aufzuhalten.



Welsh mezzo-soprano Katherine Jenkins performs during the official opening ceremony of the Swiss Indoors tennis tournament at the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, on Monday, October 24, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Sängerin Katherine Jenkins beim «Super-Monday» in der St. Jakobshalle zum Auftakt der Swiss Indoors. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Sein nächster Gegner ist am Mittwoch entweder der Franzose Nicolas Mahut (ATP 41) oder der Italiener Paolo Lorenzi (ATP 38). Nishikori, der schon seit drei Tagen in Basel trainiert, macht kein Geheimnis daraus, dass sein Ziel der Turniersieg ist. 2011 kam er diesem bei seinem Basel-Debüt nahe: Nach einem Erfolg gegen Novak Djokovic scheiterte er erst im Final an Rekordsieger Roger Federer.

Young wartet auf Wawrinka oder Chiudinelli

Schon bekannt ist der Gegner des Siegers aus dem Schweizer Duell zwischen Stan Wawrinka und Marco Chiudinelli vom Dienstagabend (19. 00 Uhr). Der Qualifikant Donald Young (ATP 83) setzte sich problemlos gegen den Ukrainer Illja Martschenko (ATP 66) 6:4, 6:2 durch.

Der 27-jährige Young galt einst als grosse amerikanischen Tennis-Hoffnung, konnte sein Potenzial aber nie ausschöpfen. Im letzten Jahr kam er in Basel bis in den Viertelfinal. Mit dem an Nummer 4 gesetzten Marin Cilic (ATP 12) qualifizierte sich auch ein anderer Vorjahres-Viertelfinalist in zwei Sätzen für die 2. Runde. Der Kroate schlug den Russen Michail Juschni (ATP 51) 6:4, 6:2.

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