Klare Absage an Diskriminierung von HIV-Infizierten

Die Welt-Aids-Konferenz in Melbourne ist mit einer klaren Absage an Diskriminierung und Gewalt gegen HIV-Infizierte zu Ende gegangen.

Welt-Aids-Konferenz in Melbourne geht mit klarer Botschaft zu Ende (Bild: sda)

Die Welt-Aids-Konferenz in Melbourne ist mit einer klaren Absage an Diskriminierung und Gewalt gegen HIV-Infizierte zu Ende gegangen.

«Niemanden zurücklassen» heisst die Melbourner Erklärung gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten, die bis Freitag mehr als 3800 Menschen und zahlreiche Organisationen unterzeichnet haben. Die Deutsche Aids-Hilfe zog eine positive Bilanz des Treffens in Australien. Wissenschaft und Menschenrechte zusammenzuführen, sei eine der wichtigsten Bedingungen für erfolgreiche Massnahmen gegen HIV und Aids. An der Konferenz in Australien nahmen mehr als 13’000 Delegierte aus rund 200 Ländern teil.

Die UNO-Organisation UNAIDS hatte zu Beginn der Tagung eine neue Vision genannt: Auf dem Weg, die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden, sollen bis 2020 schon 90 Prozent aller Infizierten getestet sein, 90 Prozent behandelt werden und bei 90 Prozent soll das Virus auf ein nicht mehr nachweisbares Niveau gedrückt sein. Das nächste Treffen findet in zwei Jahren in Durban in Südafrika statt.

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