Landrat will für Allschwiler Bachgrabengebiet auch Tram prüfen

Der Baselbieter Landrat will für das Bachgrabengebiet in Allschwil eine Tramverbindung prüfen. Er hat am Donnerstag ein entsprechendes Postulat von Martin Rüegg (SP) mit 59 zu 25 Stimmen an die Regierung überwiesen. Dagegen war die SVP.

(Bild: hansjoergwalter.com)

Der Baselbieter Landrat will für das Bachgrabengebiet in Allschwil eine Tramverbindung prüfen. Er hat am Donnerstag ein entsprechendes Postulat von Martin Rüegg (SP) mit 59 zu 25 Stimmen an die Regierung überwiesen. Dagegen war die SVP.

Mit mehreren tausend Arbeitsplätzen habe das Bachgrabengebiet bereits heute kantonale Bedeutung, meinte der Postulant in seinem Vorstoss. Weitere Arbeitsplätze kämen künftig hinzu. Ausserdem gebe es in dem Gebiet publikumswirksame Einrichtungen in den Bereichen Freizeit, Sport oder Einkaufen.

Der rasanten Entwicklung sei bisher mit Buslinien Rechnung getragen worden, begründete er das Postulat weiter. Eine vom Volk gutgeheissene Initiative wolle zudem einen Autobahnzubringer und eine Umfahrung. Doch im Bereich des Öffentlichen Verkehrs zeichne sich ab, dass die Massnahmen nicht reichen würden.

Deshalb sollte über weitere Entwicklungsschritte nachgedacht und auch eine Tramverbindung geprüft werden, forderte der SP-Landrat Rüegg.

Anderer Meinung war die SVP: Die Frage sei schon mit der ELBA-Verekhrsnetzplanung, über die das Volk am Sonntag abstimmt, gelöst, meinte ein SVP-Sprecher. Alle anderen Fraktionen sahen dies jedoch anders, und die SVP blieb allein. Das Postulat wurde in der Folge mit 59 zu 25 Stimmen an die Regierung überwiesen.

Konversation

  1. „Die SVP blieb allein“..
    Da sie immer gegenteiliger Meinung als die andern ist, ist sie zwangsläufig IMMER allein.
    Allerdings wäre das Baselbiet in diesem Fall wieder einmal auf den Goodwill der Basler angewiesen.
    Oh wie einfach wäre das alles in einem fusionierten Kanton.

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten

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