Masern breiten sich in der Zentralschweiz und im Tessin weiter aus

Die Masern breiten sich in der Zentralschweiz und im Tessin weiter aus. In den vergangenen vier Woche gab es 69 neue Fälle. Damit sind seit Anfang Jahr 101 Menschen in der Schweiz an Masern erkrankt. Die Masern breiten sich seit diesem Frühjahr aus.

Ein an Masern erkrankter Junge (Bild: sda)

Die Masern breiten sich in der Zentralschweiz und im Tessin weiter aus. In den vergangenen vier Woche gab es 69 neue Fälle. Damit sind seit Anfang Jahr 101 Menschen in der Schweiz an Masern erkrankt. Die Masern breiten sich seit diesem Frühjahr aus.

Allein in der vergangenen Woche hätten Ärzte und Labore 20 neue Fälle gemeldet, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem Bulletin vom Montag.

Wegen der Ausbreitung der Masern hat die Armee bereits in der vergangenen Woche ihre auf Waffenplätzen dienenden Soldaten und Zivilangestellten aufgerufen, sich dagegen impfen zu lassen. Ungeimpfte riskieren bei einem Masernausbruch, in Quarantäne gesteckt zu werden.

Zuvor hatte ein Soldat aus dem Kanton Schwyz sich im Urlaub mit Masern angesteckt hatte. Der Mann war auf dem Waffenplatz Kloten (ZH) stationiert.

Masern sind fünf Tage vor und fünf Tage nach Beginn der Krankheit ansteckend. Die Zeitspanne von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt rund 14 Tage.

Unkomplizierte Fälle heilen laut BAG ziemlich rasch und ohne bleibende Folgen ab. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich als Komplikation eine Hirnentzündung, eine Lungenentzündung oder eine Mittelohrentzündung entwickelt.

Die Durchimpfungsrate für Masern beträgt in der Schweiz 82 Prozent. Der Bund möchte die Masern eliminieren. Dafür müssten aber mindestens 95 Prozent der Bevölkerung mit zwei Dosen des Masernimpfstoffs behandelt worden sein.

Konversation

  1. Unsere beiden Kinder haben wir nach reiflicher Überlegung und letztendlich auch überzeugt nach Impfplan impfen lassen, weil wir sie vor schweren Krankheiten und möglichen Nachfolgeerkrankungen wie zum Beispiel bei Masern schützen wollen. Wir erachten das Impfen als das kleinere Übel als das Durchmachen einer dieser Krankheiten wie Keuchhusten oder eben Masern inkl. Antibiotika, Schmerzen und schlimmstenfalls Spitalaufenthalt. Die Kinder haben nach den Impfungen zum Glück nie gross Nebenwirkungen gezeigt. Zudem möchten wir durch die Impfungen andere, noch nicht geimpfte Babies/Kleinkinder, vor möglichen Erkrankungen schützen. Wir würden es uns nie verzeihen, würden unsere Kinder durch eine Masern-Erkrankung bzw. durch Folge-Erkrankungen schwer geschädigt oder andere noch ungeimpfte Babies angesteckt. Alle Eltern sollten jedoch auch weiterhin selber entscheiden dürfen, ob und was sie impfen lassen möchten.

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