Menschengemachte Erdbeben bedrohen Millionen US-Einwohner

US-Forscher warnen vor der wachsenden Gefahr von Erdbeben, die durch menschliche Aktivitäten verursacht werden. Laut einer Studie sind rund sieben Millionen Menschen in mittleren und östlichen US-Regionen von Erdstössen ohne grösstenteils natürliche Ursache bedroht.

Eine Fracking-Anlage im US-Bundesstaat Michigan. In den USA ist die Gefahr durch Erdstösse als Folge von Fracking laut Forschern stark gestiegen. (Symbolbild) (Bild: sda)

US-Forscher warnen vor der wachsenden Gefahr von Erdbeben, die durch menschliche Aktivitäten verursacht werden. Laut einer Studie sind rund sieben Millionen Menschen in mittleren und östlichen US-Regionen von Erdstössen ohne grösstenteils natürliche Ursache bedroht.

Wissenschaftler der Bundesbehörde USGS (US Geological Survey) legten am Montag die erste Karte vor, die neben Gefahrenzonen mit natürlichen Erdbeben auch menschengemachte Erschütterungen einbezieht – etwa durch unterirdische Abwasserentsorgung im Zuge des sogenannten Frackings.

Durch die erstmalige Einbeziehung menschengemachter Auslöser sei die Risikoeinschätzung für Beben in Teilen der USA «deutlich gestiegen», erklärte Studienleiter Mark Petersen. In Staaten wie Oklahoma, Kansas, Texas und Colorado seien in den vergangenen fünf Jahren stärkere Erschütterungen und daraus resultierende Schäden festgestellt worden.

Als Hauptursache für die Beben nennen die Forscher die Entsorgung von Abwässern aus der Öl- und Erdgasförderung in tiefen Bodenschichten. So werden in vielen Teilen der USA grosse Mengen verschmutzter Abwässer durch hunderte Meter tiefe Bohrlöcher ins Erdinnere gepumpt. Dadurch kommt es zu einer Veränderung der Druckverhältnisse.

In den mittleren Vereinigten Staaten wurden nach Angaben der Studie von 1973 bis 2008 im Jahresdurchschnitt 24 Erdbeben der Stärke 3 oder höher gemessen. Diese Zahl sei kontinuierlich angestiegen, auf zuletzt 1010 Beben im Jahr 2015. Der bisher schwerste Erdstoss in der Nähe von Bohrlöchern wurde 2011 im US-Staat Oklahoma mit einer Stärke von 5,6 gemessen.

Konversation

  1. vielleicht wird’s dem hinterletzten ja endlich mal klar:

    der ökonomische übervater, der alles riskiert und ausprobiert und vorlebt – und bei dem sich ganze chef-etagen der restwelt in übersteigerter erwartungshaltung rat holen, all diese immens wertvollen usanzen blindlings kopieren – vom fantasie-salär für sog top-cracks übers muntere fallschirme stricken bis zum gloriosen marktradikalen befreiungs-rundumschlag, der zielgerichteten vernichtung des sozialdemokratischen staates:

    dieser gütige ökonomische übervater auf dem helfertripp ist leider total durchgeknallt und in hohem masse verantwortungslos. er bringt’s selbst in keinster weise auf die reihe.
    wäre der nordamerikanische halbkontinent nicht allseitig von riesigen meeren und eislandschaften umgeben: er würde längst im eigenen müll ersaufen – und an den emittierten schadstoffen kläglich ersticken.

    man emanzipiere sich endlich von diesem grössenwahnsinnigen aktivitäts-zwangsneurotiker.
    mit dem sollte man tunlichst keinerlei verträge abschliessen – man trägt das risiko zwangsläufig 100% zu eigenen lasten!

    (sorry, all Ihr unverschuldet psychisch leidenden: das gesellschaftliche leitbild der sog. gesunden ist leider dito schwer krank)

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  2. „Abwasser-ENTSORGUNG“ durch Fracking und Tiefenpumping…
    alles klar USA, alles klar- nichts gelernt aus der eigenen Geschichte ! ?
    Mutter Erde schänden und Vergewaltigen ! – Sie wird sich Rächen !!
    Ihr seid so bigott und verlogen und Kapitalistisch-Materialistisch-Puritanisch verseucht
    und SO krank in eurer Birne dass man kotzen möcht und muss !!
    Der Tag wird kommen, da landen die „Bewohner“-Verwüster des Nordamerikanischen Kontinentes auch noch als Asylanten an Europäischen der Europäischen Küste an- ich hoffe, WIR sagen dann NO NO NO- EUCH brauchen WIR NICHT !

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