Mindestens 16 Tote bei Überschwemmungen in Indonesien

Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Indonesien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 40’000 Bewohner mussten nach Behördenangaben auf der Flucht vor den Wassermassen und Erdrutschen ihre Häuser auf der nördlichen Insel Sulawesi verlassen.

Umgestürzter Lastwagen durch die Unwetter in Manado (Bild: sda)

Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Indonesien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 40’000 Bewohner mussten nach Behördenangaben auf der Flucht vor den Wassermassen und Erdrutschen ihre Häuser auf der nördlichen Insel Sulawesi verlassen.

Mehrere Flüsse in der Nordspitze der Insel traten über die Ufer. Am schwersten betroffen waren laut den Behörden die Provinzhauptstadt Manado und umliegende Gebiete.

In Manado löste das rasch ansteigende Hochwasser eine Panik aus. Menschen wateten durch die hüfthohen Fluten, um sich in Sicherheit zu bringen, andere flüchteten in Gummibooten. Die Wassermassen rissen Autos und Häuser mit sich.

Während des Tages beruhigte sich die Lage zwar wieder. Doch der Leiter der örtlichen Rettungsdienste, Kristian Laotongan, warnte vor neuen Überschwemmungen. Der heftige Regen dauere an, sagte er.

Während der sechsmonatigen Regenzeit gibt es in Indonesien immer wieder schwere Überschwemmungen. Umweltschützer machen die Abholzung und mangelnde Wiederaufforstung für die Zunahme der Schäden verantwortlich.

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