Neuer EU-Ratschef Tusk will gute Beziehungen zu USA

Der neue EU-Ratschef Donald Tusk strebt ein gutes Verhältnis zu Washington an. «Die Beziehung zwischen Europa und den USA ist das Rückgrat der Gemeinschaft von Demokratien», sagte Tusk am Montag in Brüssel.

Donald Tusk spricht bei der Amtsübergabe in Brüssel (Bild: sda)

Der neue EU-Ratschef Donald Tusk strebt ein gutes Verhältnis zu Washington an. «Die Beziehung zwischen Europa und den USA ist das Rückgrat der Gemeinschaft von Demokratien», sagte Tusk am Montag in Brüssel.

«Das nächste Jahr wird entscheidend sein», fügte der frühere polnische Regierungschef an.

Dem Vernehmen nach macht sich Tusk dafür stark, dass sich die EU-Staats- und Regierungschefs persönlich für das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP engagieren. Umwelt- und Konsumentenschützer befürchten bei TTIP Nachteile für die Europäer.

Tusk dankte seinem Amtsvorgänger Herman Van Rompuy, der nach fünf Jahren an der Spitze der EU-Gipfel in den Ruhestand geht.

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