Nicht-EU-Bürger sollen leichter an Visa für EU kommen

Bürger aus Nicht-EU-Staaten sollen künftig leichter in die Europäische Union einreisen und mit ihrem Visum länger bleiben können. Die Änderung soll Fachkräfte anlocken, aber auch Studenten und Künstlern das Reisen quer durch Europa erleichtern.

Reisende stehen bei der Passkontrolle in der Schlange (Symbolbild) (Bild: sda)

Bürger aus Nicht-EU-Staaten sollen künftig leichter in die Europäische Union einreisen und mit ihrem Visum länger bleiben können. Die Änderung soll Fachkräfte anlocken, aber auch Studenten und Künstlern das Reisen quer durch Europa erleichtern.

Diesen Vorschlag zur leichteren Vergabe von Visa für die Schengen-Staaten hat die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel vorgelegt. Demnach sollen die Behörden Anträge schneller bearbeiten und auch online entgegennehmen.

Seit 1985 haben die Schengen-Staaten nach und nach die Schlagbäume an ihren Grenzen abgeschafft. Bürger aus Staaten, die nicht dem Schengen-Raum angehören, benötigen zur Einreise ein Visum. Europaparlament und EU-Staaten müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

Die Schweiz wäre als Schengen-Mitglied von der Neuerung auch betroffen.

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