Physik-Nobelpreis für drei theoretische Physiker

Der Nobelpreis für Physik geht an David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz für theoretische Arbeiten zum Zustand von Materie. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.

Die gebürtigen Briten Thouless von der University of Washington in Seattle, Haldane von der Princeton University und Kosterlitz von der Brown University teilen sich den diesjährigen Physik-Nobelpreis. (Bild: sda)

Der Nobelpreis für Physik geht an David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz für theoretische Arbeiten zum Zustand von Materie. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.

Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet etwa 830’000 Euro (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Eine Hälfte erhält Thouless, die andere Haldane und Kosterlitz.

«Die Geehrten haben eine Tür zu einer unbekannten Welt geöffnet, in der Materie seltsame Zustände annehmen kann. Sie haben fortschrittliche mathematische Methoden benutzt, um ungewöhnliche Phasen oder Zustände von Materie zu untersuchen, beispielsweise Supraleiter, Superfluide oder dünne magnetische Schichten», hiess es von der Akademie. «Dank ihrer Pionierarbeit ist die Jagd auf neue und exotische Zustände von Materie eröffnet.»

Die feierliche Überreichung der Auszeichnungen findet traditionsgemäss am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

Im vergangenen Jahr hatten der Japaner Takaaki Kajita und der Kanadier Arthur McDonald die Physik-Auszeichnung für den Nachweis erhalten, dass Neutrinos eine Masse besitzen. Die winzigen neutralen Teilchen fliegen durch das All und durchdringen alles, auch Menschen und Mauern.

Konversation

  1. Titel:
    Physik-Nobelpreis für drei „theoretische“ Physiker.
    Müssen die drei theoretischen Physiker noch in der Realität erschaffen werden, damit sie den Nobel-Preis empfangen können?

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    1. So ähnlich wie die Theoretische Physik, wird sich deren Inkarnation im praktischen Leben nach und nach niederschlagen. Die Quatenfeldtheorie z.B. inkarniert sich kontinuierlich in der Informationstechnologie. Eines Tages werden die hier benannten theoretischen Physiker voll inkarniert sein, sofern bis dann überhaupt noch lebendig. Schrödingers Katze ist ja bezeichnenderweise beides gleichzeitig.

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    2. @ mindyou:
      Gibt es da in dem Bereich auch vegetarische Fremdwörter?
      Vielleicht „Ingrasung“ statt „Inkarnierung“ oder
      „Schrödingers Hopfen“ statt diese Mietze?

      Gut, die Inkarnierung eines Menschen dürfte noch eine Weile lang eine völlig invegane Angelegenheit sein.

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    3. @ M Cesna

      Mit den Theorien ist es so eine Sache. Das fehlende „n“ in Quatenfeldtheorie wird sich nach und nach bilden. Ob vegan, vegetarisch oder karnisch, diese Frage stellt sich in der Q-Theorie nicht. Alles ist gleichzeitig. Kein Dualismus. Wie im Zen..

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  2. Titel:
    Physik-Nobelpreis für drei „theoretische“ Physiker.
    Müssen die drei theoretischen Physiker noch in der Realität erschaffen werden, damit sie den Nobel-Preis empfangen können?

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    1. @ Maya:
      Das muss so etwas Ähnliches sein wie ein „theoretischer Steuerzahler“.
      Herr Trump ist sicher so einer.

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