Pilotprojekt mit Starbucks-Lokalen auf Schienen

In gewissen Intercity-Zügen zwischen St. Gallen und Genf werden Reisende ab 2013 in ein Starbucks-Café einkehren können. Die SBB und die aus den USA stammende Kaffeehauskette bauen versuchsweise zwei Doppelstock-Speisewagen um.

Ein Mann trinkt einen Kaffee von Starbucks (Archiv) (Bild: sda)

In gewissen Intercity-Zügen zwischen St. Gallen und Genf werden Reisende ab 2013 in ein Starbucks-Café einkehren können. Die SBB und die aus den USA stammende Kaffeehauskette bauen versuchsweise zwei Doppelstock-Speisewagen um.

Die SBB betrachten das Projekt als Massnahme, das Zugfahren noch attraktiver zu machen, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Bedient werden die Kundinnen und Kunden weiterhin von Angestellten der SBB-Tochtergesellschaft Elvetino, welche die Speisewagen betreibt.

In den beiden Zugskompositionen mit Starbucks-Cafés werden gewisse Starbucks-Produkte zudem auch von den Minibars erhältlich sein, wie es weiter heisst. Bei den Starbucks-Lokalen auf Schienen handelt es sich gemäss der Kaffeehauskette um eine Weltpremiere. Verläuft das Pilotprojekt erfolgreich, werden der amerikanische Konzern und die SBB eine Ausweitung der Angebots auf andere Züge prüfen.

In der Vergangenheit gab es bei der SBB bereits einmal zwei Speisewagen von McDonald’s. Die Anfang der 90er-Jahren lancierten rollenden Fast-Food-Restaurants sind aber längst wieder vom Schweizer Schienennetz verschwunden und rollen bestenfalls noch im Kleinformat durch die Landschaften von Modelleisenbahn-Sammlern.

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