Postfinance schreibt dank Sondereffekten mehr Gewinn

Die Postfinance hat in den ersten neun Monaten nur dank zweier Sondereffekte mehr Gewinn geschrieben. Diese hoben den Gewinn des Finanzinstituts um 50,5 Mio. auf 499 Mio. Franken an, was einem Plus von 7,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

Postfinance profitiert von Sondereffekten (Bild: sda)

Die Postfinance hat in den ersten neun Monaten nur dank zweier Sondereffekte mehr Gewinn geschrieben. Diese hoben den Gewinn des Finanzinstituts um 50,5 Mio. auf 499 Mio. Franken an, was einem Plus von 7,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

Ohne die Sondereffekte hätte das Finanzinstituts der Schweizerischen Post in den ersten neun Monaten 3,1 Prozent weniger verdient als im Vorjahr, teilte die Postfinance am Montag mit.

Die Zinsen an den internationalen Geld- und Kapitalmärkten seien nach wie vor historisch tief und die Margen deshalb stark unter Druck, begründet das Unternehmen den Rückgang.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft betrug 823 Mio. Franken. Die Wertberichtigung nicht eingerechnet, wäre der Postfinance trotz mehr Kundengeldern nur unwesentlich mehr geblieben als in der Vorjahresperiode als das Institut 769 Mio. Franken eingenommen hatte.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft fiel mit 217 Mio. Franken um 3 Mio. Franken tiefer aus als 2011. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft belief sich auf 107 Mio. Franken, nach 111 Mio. Franken in den ersten neun Monaten 2011.

In den ersten drei Quartalen hat Postfinance 100’000 neue Kunden dazugewonnen – so viele, wie noch nie innert neun Monaten. Die Kundenzahl stieg per Ende September auf insgesamt über 2,9 Millionen an.

Nach dem dritten Quartal führte Postfinance 4,5 Millionen Postkonten, das sind 200’000 mehr als 2011. Die Kundenvermögen stiegen um 10,6 Mrd. Fr. auf durchschnittlich knapp 103 Mrd. Franken.

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