Putin schlägt Sepp Blatter für Friedensnobelpreis vor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Lebensleistung des unter Korruptionsverdacht stehenden Fifa-Chefs Joseph Blatter verteidigt. «Das ist mal jemand, dem man den Friedensnobelpreis geben sollte», sagte Putin.

Wladimir Putin und Joseph Blatter am 25. Juli 2015 in St. Petersburg. (Archiv) (Bild: sda)

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Lebensleistung des unter Korruptionsverdacht stehenden Fifa-Chefs Joseph Blatter verteidigt. «Das ist mal jemand, dem man den Friedensnobelpreis geben sollte», sagte Putin.

«Blatter hat viel für die Entwicklung des Fussballs getan», sagte Putin am Donnerstag bei seiner grossen Jahresmedienkonferenz in Moskau. Dem Schweizer sei es beim Fussball immer auch um soziale Entwicklung und internationale Zusammenarbeit gegangen.

Blatter ist derzeit für 90 Tage von seinem Amt suspendiert. Ihm droht eine lange Sperre durch die Fifa-Ethikkommission.

Zu Bestechungsvorwürfen bei der Wahl Russlands zum Gastgeber der Fussball-WM 2018 sagte Putin: «Wir wissen nichts davon. Wir wissen nur zu hundert Prozent, dass Russland den Zuschlag für dieses Turnier auf ehrliche und transparente Weise bekommen hat.»

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