Referendum gegen Veloring eingereicht

Das Basler Stimmvolk wird über den 25-Millionen-Kredit für einen Veloring befinden müssen. Das Referendum gegen den entsprechenden Grossratsbeschluss ist am Freitag mit über 3600 Unterschriften eingereicht worden.

Teilstrecken des geforderten Velorings sind bereits auf vorbildliche Art ausgebaut.

(Bild: Dominique Spirgi)

Das Basler Stimmvolk wird über den 25-Millionen-Kredit für einen Veloring befinden müssen. Das Referendum gegen den entsprechenden Grossratsbeschluss ist am Freitag mit über 3600 Unterschriften eingereicht worden.

Mehrere Wirtschafts- und Verkehrsverbände sowie bürgerliche Parteien haben das Referendum ergriffen, weil sie eine Ringstrasse für Velofahrende nicht als zielführend erachten. Über die bereits bestehenden Velowege und -streifen würden die Zweiradfahrer direkter und schneller ans Ziel gelangen, heisst es in einer Mitteilung.

Sie kritisieren auch, dass der Veloring auf Hauptverkehrsachsen des motorisierten Verkehrs geplant ist. Die zu erwartenden Benachteiligungen für den motorisierten Individualverkehr seien inakzeptabel, heisst es weiter.

Der Grosse Rat genehmigte den Kredit Anfang November mit 54 gegen 33 Stimmen. Die Vorlage der Regierung konkretisierte eine unformulierte Initiative von Pro Velo, mit der ein weitgehend vortrittsberechtigter Veloring verlangt worden war.

Konversation

  1. Schaut euch einmal diese alten Männer an welche dieses Referendum überreicht haben! Noch Fragen?

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  2. Die Idee wäre ja ganz nett – nur was nützt in BS ein Elektro-Fahrzeug, wenn man eh nicht in die Stadt fahren kann und immer weniger Parkplätze findet ? Da fahren dann halt statt Benzinschleudern AKW-/Kohlestromvernichter suchend durch die Quartiere. Auch wenn Sie in Basel Stadt Benzin und Dieselautos per sofort verbieten, wird die Luft nicht wirklich besser und gesünder. Basel-Stadt ist nur ein ganz kleiner Fleck auf der Landkarte. Und denken Sie an die ganzen LKW’s, Baumaschinen, Traktoren, Flugzeuge, Schiffe. Das rot-grüne Basel-Stadt kann nicht die Welt retten !

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  3. @Anti Mainstream

    Ich sehe einfach nicht, inwiefern das Verhalten eines ACS zu einer konstruktiven Verkehrspolitik führen sollte, welche Platz hat für alle Verkehrsteilnehmer. Der ACS betreibt klischeehafteste Fundamentalopposition, statt Hand zu bieten für eine intelligente Lösung, welche für alle stimmt.

    So wie ich bei Joester kein Komma oder Jota sehe, welches zu einem funktionierendem Nebeneinander und Miteinander führen könnte.

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  4. Wenn man wie ich Nachfahre von Leuten ist, welche Kriegsgefangenenlager von innen sahen oder aufgrund ihrer Einstellung gegen faschistischer Regierungen verfolgt wurden und sich über Jahre verstecken mussten, reagiere ich höchst allergisch auf extremistische Meinungen und Ideen, wie sie sie verbreiten und vertreten.

    Ihre Ideen und Einstellungen führen nur zu Leid und Verfolgung. Und da wehre ich mich lieber von Anfang an dagegen.

    Ich habe mich auch durchaus sachlich mit ihrer Idee auseinandergesetzt. Ich verweise auf meine Aufforderung mal eine Landkarte zur Hand zu nehmen. Aber das ist wohl zu viel verlangt.

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