Robert Breers animierte Skulpturen

Das Museum Tinguely in Basel widmet dem im August 2011 verstorbenen US-amerikanischen Künstler und Filmemacher Robert Breer eine Retrospektive. Sie umfasst Gemälde, Filme und Skulpturen der letzten 60 Jahre.

Eindrücke von der Robert-Breer-Ausstellung im Museum Tinguely. (Bild: Keystone)

Das Museum Tinguely in Basel widmet dem im August 2011 verstorbenen US-amerikanischen Künstler und Filmemacher Robert Breer eine Retrospektive. Sie umfasst Gemälde, Filme und Skulpturen der letzten 60 Jahre.

Der 1926 in Detroit geborene Robert Breer sei «einer der bahnbrechenden und meistgefeierten Experimentalfilmer in der Geschichte», schreibt das Museum Tinguely in seinen Medienunterlagen. Breer studierte Ingenieurwissenschaften, bevor er, begeistert von den abstrakten Gemälden Piet Mondrians, zur Malerei wechselte. 14 seiner Gemälde sind in der Ausstellung zu sehen.

Über Mondrian hinaus brachte Breer Bewegung in seine Malerei. Parallel dazu begann er, mit Animationskunst zu experimentieren, zunächst in Form von Flip Books (einer Art Daumenkino) und dann im Medium Film, in dem er Entwürfe seiner Bilder in Bewegung setzte.

Schliesslich entwickelte Breer ab Mitte der 60er Jahre animierte Skulpturen. Sie bewegen sich äussert langsam und ändern beim Auftreffen auf ein Hindernis die Richtung.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden ist, zeigt erstmals eine Gesamtschau der Werke, die seit 1950 entstanden sind. Gleichzeitig ist die Schau eine Kooperation mit dem Baltic Centre for Contemporary Art im englischen Gateshead, wo sie von Juni bis September 2011 zu sehen war. (sda)

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