Royaler «Frechdachs» ist vier Wochen nach seiner Geburt in Bestform

Er schreit viel, will nicht genug schlafen, und hat das Leben seiner Eltern komplett auf den Kopf gestellt: Der kleine Prinz George ist vier Wochen nach seiner Geburt in Bestform.

Royale Idylle im Garten der Familie Middleton im Örtchen Bucklebury (Bild: sda)

Er schreit viel, will nicht genug schlafen, und hat das Leben seiner Eltern komplett auf den Kopf gestellt: Der kleine Prinz George ist vier Wochen nach seiner Geburt in Bestform.

Einen Monat lang war von dem Kleinen nichts zu hören und zu sehen gewesen – am Montag wurde die Neugier der Medien und Königshausfans in aller Welt endlich befriedigt. In einem Interview plauderte Prinz William erstmals ausführlicher über seinen Sohn.

In der Nacht zum Dienstag veröffentlichte der Palast erste offizielle Bilder. Bisher war der kleine Prinz nur beim Verlassen des Spitals am Tag nach seiner Geburt zu erblicken gewesen.

Anders als sonst oft üblich wurden die ersten offiziellen Bilder nicht von einem bekannten Fotografen, sondern von Kates Vater Michael Middleton gemacht. Sie zeigen die junge Familie in lockerer Atmosphäre im Garten der Middletons im Örtchen Bucklebury ausserhalb Londons.

Kleiner Frechdachs

«Er wächst ziemlich schnell. Aber er ist ein kleiner Kämpfer – er zappelt ziemlich viel herum», sagte William in dem vorher aufgezeichneten und am Montag veröffentlichten Interview mit dem Sender CNN. «Und er will nicht so viel schlafen, was ein bisschen problematisch ist.» George könne ein richtiger «Frechdachs» sein – ansonsten gehe es ihm aber sehr gut.

Es war das erste Mal seit der Geburt des ersten Kindes von William und Kate vor einem Monat, dass die Öffentlichkeit einen kleinen Einblick in das Leben der jungen Familie bekam.

Nachdem sie ihren Sohn im Juli beim Verlassen des Spitals den Kameras präsentiert hatten, hatten sich die Cambridges zunächst zu Kates Eltern in das Örtchen Bucklebury ausserhalb Londons zurückgezogen. Der Dritte der britischen Thronfolge war am 22. Juli zur Welt gekommen.

Vaterschaft verändert

Das Vatersein habe ihn schon jetzt verändert, sagte William in dem CNN-Interview: «Die vergangenen Wochen waren eine ganz neue emotionale Erfahrung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so fühlen würde. Obwohl es noch nicht so eine lange Zeit ist, habe ich das Gefühl, viele Dinge beeinflussen mich jetzt ganz anders.»

William gab zu, dass seine Frau Kate deutlich öfter als er nachts aufstehe, um sich um George zu kümmern. Dafür habe er die erste Windel gewechselt. «Ich hatte keine Chance. Sämtliche Hebammen haben mich angestarrt und gesagt: »Mach Du das, mach Du das.«»

Dass er sich vor dem Spital Hunderten Journalisten, Kameraleuten und Schaulustigen stellen musste, als er, Kate und George die Klinik verliessen, machte William nach eigenen Angaben nichts aus.

Auf Höhenflug

«Ich war wegen George auf einem derartigen Höhenflug, und Catherine auch, dass wir total froh waren, ihn jedem zu zeigen, der ihn sehen wollte.» Er sei allerdings froh gewesen, dass der Kleine nicht die ganze Zeit dabei geschrien habe.

Seine Frau und sein Kind selber mit dem Auto nach Hause zu fahren, sei für ihn sehr wichtig gewesen, sagte der Zweite der Thronfolge. «Manchmal kann man Sachen nicht so machen, wie man es selber gerne hätte, und das System übernimmt.»

Wann immer es gehe, wolle er aber so handeln, wie er selber wolle, auch wenn er dabei mit Traditionen breche: «Für mich stehen Catherine und der kleine George jetzt an allererster Stelle.»

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