Schweizer Kindermädchen bei U-Bahn-Testfahrt in Madrid getötet

Ein 17-jähriges Schweizer Kindermädchen ist bei einer U-Bahn-Testfahrt am Dienstag in Madrid ums Leben gekommen. Getötet wurde auch der Vater ihrer Au-pair-Familie in der spanischen Hauptstadt. Dieser war Techniker bei der U-Bahn.

Feuerwehrleute im Wrack der U-Bahn in Madrid (Bild: sda)

Ein 17-jähriges Schweizer Kindermädchen ist bei einer U-Bahn-Testfahrt am Dienstag in Madrid ums Leben gekommen. Getötet wurde auch der Vater ihrer Au-pair-Familie in der spanischen Hauptstadt. Dieser war Techniker bei der U-Bahn.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsprechende Meldungen in der spanischen Zeitung „El País“ und bei „Blick.ch“.

Die Frau und der vierjährige Sohn des Technikers wurden verletzt. Wie die Rettungsdienste am Mittwoch mitteilten, war der Zug am Vorabend in einem U-Bahn-Depot am Rande der spanischen Hauptstadt gegen einen Prellbock geprallt.

Die vier Insassen wurden in der Fahrerkabine eingeklemmt und von der Feuerwehr geborgen. Mitarbeiter der U-Bahn wiesen darauf hin, dass betriebsfremde Personen normalerweise keinen Zugang zu dem Depot hätten und auch bei Testfahrten nicht mitgenommen werden dürften.

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