Strategie 2014 der Uni Basel mit sechs thematischen Schwerpunkten

Die Universität Basel setzt in ihrer neuen Strategie 2014 auf sechs thematische Schwerpunkte. Diese sollen die bisherigen Profilierungsbereiche Life Sciences und Kultur fortführen und zudem neuen Entwicklungen entsprechen.

Die Universität Basel setzt in ihrer neuen Strategie 2014 auf sechs thematische Schwerpunkte. Diese sollen die bisherigen Profilierungsbereiche Life Sciences und Kultur fortführen und zudem neuen Entwicklungen entsprechen.

Die Strategie 2014 ist auf die zwei Leistungsperioden 2014-2017 und 2018-2021 angelegt, wie die Universität am Freitag mitteilte. Sie ist Grundlage für den den Trägerkantonen Basel-Stadt und Baselland Ende Oktober vorgelegten Globalbudgetantrag und dient innerhalb der Uni als Steuerungsinstrument.

Gemäss der Universitätsleitung soll die Strategie 2014 die Position der Uni Basel „als profilierte, regional verankerte, aber international ausgerichtete Volluniversität“ festigen. Arbeitsgruppen haben dazu sechs thematische Schwerpunkte definiert. Diese sollen die beiden Profilierungsbereiche der Strategie 2007 fortführen sowie neuen Erkenntnissen und Entwicklungen entsprechen.

Life Sciences bleibt erster Schwerpunkt. In Molekularbiologie am Biozentrum sowie in Biomedizin und Neurowissenschaften habe die Uni Basel eine Stellung auf Weltebene erreicht, die etwa in intensiver Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zum Ausdruck komme. Ausgebaut werden soll die Gesundheitsforschhung, ein Schwerpunkt entstehen in der Nanomedizin.

Architektur in Prüfung

Weiterer Schwerpunkt und laut der Uni bereits sehr gut etabliert sind die Bildwissenschaften, basierend auf dem nationalen Forschungsprogramm „eikones“. Geprüft werde derzeit, ob dieser Schwerpunkt zu einer eigenen universitären Einheit ausgebaut werden soll – so unter anderem durch Beizug der Architektur.

Dritter Schwerpunkt sind die Nanowissenschaften mit dem vom Kanton Aargau mitgetragenen Swiss Nanoscience Institute (SNI). Der Schwerpunkt empfehle sich mit Blick auf die Forschungsqualität als auch wegen „des Erfolgs und Potenzials der Nanowissenschaften in Verzahnung mit der regionalen Industrie“.

Schwerpunkt ist sodann auch die Nachhaltigkeits- und Energieforschung. Dies fördere insbesondere den Dialog zwischen Natur- und Sozialwissenschaften und biete der Universität Basel die Chance, sich auf diesem Gebiet als führende Institution zu positionieren.

Die historische und sozialwissenschaftliche Konzentration auf Europas kulturelle Grundlagen ergänzen soll der Schwerpunkt European and Global Studies: Die Afrika-Forschung soll auf urbanistische, städtebauliche und wirtschaftliche Themen ausgedehnt, die Erforschung des zeitgenössischen Ostasiens gefördert werden.

Erzählforschung

Schliesslich könnte sich laut der Uni als sechster und weiterer geisteswissenschaftlicher Schwerpunkt Narrativität etablieren. Die für eine grössere Sichtbarkeit der Geisteswissenschaften wichtige Erzählforschung werde die interdisziplinäre Forschung mit Psychologie und Medizin fördern.

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