Streifzug durch den Basler Schilderwald

Signalisationen sind praktisch an jeder Ecke dieser Stadt zu finden. Produziert und gelagert werden sie unter der Schwarzwaldbrücke. Ein Besuch in der Werkstatt. Schilder fristen in unserer Gesellschaft ein undankbares Dasein: Entweder werden sie übersehen, man regt sich über sie auf oder man missbraucht sie als Veloständer. Doch ohne sie würde vieles nicht funktionieren. Insgesamt […]

Die Abteilung «Schilder» des Bau- und Verkehrsdepartements befindet sich im Brückenkopf-Pfeiler der Schwarzwaldbrücke am St. Alban-Rheinweg 240. Hier sind provisorische Schilder zu sehen, die für eine Baustelle benötigt und nun wieder zurückgebracht wurden.

Signalisationen sind praktisch an jeder Ecke dieser Stadt zu finden. Produziert und gelagert werden sie unter der Schwarzwaldbrücke. Ein Besuch in der Werkstatt.

Schilder fristen in unserer Gesellschaft ein undankbares Dasein: Entweder werden sie übersehen, man regt sich über sie auf oder man missbraucht sie als Veloständer. Doch ohne sie würde vieles nicht funktionieren.

Insgesamt acht Personen sind im Bau- und Verkehrsdepartement für die Produktion und das Aufstellen sämtlicher Schilder in Basel-Stadt zuständig. «Wir haben immer mehr zu tun», sagt Giuseppe Beltraminelli, Teamleiter der Abteilung Signalisation und seit 25 Jahren für den Kanton tätig.

Momentan sei die Auftragslage hoch. «Derzeit gibt es viele Baustellen. Dies führt dazu, dass provisorische Schilder aufgestellt werden müssen.» Zudem würde das Verkehrskonzept, das vor Kurzem angepasst wurde, seinen Mitarbeitern zusätzlich viel Arbeit bescheren. Denn für jede noch so kleine Änderung benötige es eine neue Signalisation, sagt Beltraminelli.

Konversation

  1. «für jede noch so kleine Änderung benötige es eine neue Singalisation». So so, und wer ist dafür zuständig? Die Knabenkantorei? Oder gibt’s in Basel dafür einen bisher geheim gehaltenen Beruf als Schildersänger?

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