Unter der Tschudimatte sollen zwei bis drei Parkdecks entstehen

Das Parkhaus für das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) rückt näher. Nach den Sommerferien soll die öffentliche Planauflage für das Vorhaben mit mindestens 220 Parkplätzen erfolgen. Derzeit wird das Vorprojekt ausgearbeitet.

Erst wird die Tschudimatte aufgerissen, damit Parkplätze für das UKBB (hinten) gebaut werden können, über die dann wieder Gras wachsen soll.

(Bild: Nils Fisch)

Das Parkhaus für das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) rückt näher. Nach den Sommerferien soll die öffentliche Planauflage für das Vorhaben mit mindestens 220 Parkplätzen erfolgen. Derzeit wird das Vorprojekt ausgearbeitet.

Um dem Parkplatzmangel beim UKBB zu begegnen, soll unter der Tschudimatte ein unterirdisches Parkhaus mit zwei bis drei Stockwerken entstehen. Pro Etage wird mit rund 110 Parkplätzen gerechnet, wie das UKBB am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mitteilte.

Ob sich die gewünschten drei Stockwerke realisieren lassen, soll das Vorprojekt zeigen, das gegenwärtig ausgearbeitet wird. Das Kostendach beträgt laut UKBB 15 Millionen Franken.

Das Universitäts-Kinderspital hat Bedarf für rund 200 Parkplätze. Im Cityparking stehen ihm derzeit jedoch nur 80 Parkplätze zur Verfügung.

Nach Angaben des Basler Bau- und Verkehrsdepartements (BVD) braucht es für das Parkhaus einen Bebauungsplan. Dieser soll auch die Aufteilung der Parkplätze umfassen, denn neben der Hauptnutzung durch das UKBB ist auch ein Quartierparking geplant.

Die Grünanlage soll nach dem Bau des unterirdischen Parkhauses ohne Nachteile für das Quartier und die Schule nutzbar sein. Deshalb wird gemäss Angaben des BVD nach Abschluss der Bauarbeiten die Grünfläche von der Stadtgärtnerei aufgewertet.

Konversation

  1. Worauf basiert die Aussage, dass das UKBB Bedarf für rund 200 Parkplätze hat?
    War das zuvor nicht bekannt?
    Falls ja, hätte man dann nicht gleich eine Tiefgarage unter das UKBB bauen können?
    Hat das neue „Biozentrum“ auch einen Bedarf an Parkplätzen, den man ggf. erst nach Fertigstellung und Inbetriebnahme des Baus erkennt?
    Falls ja, buddelt man dann im Kannenfeldpark ein Loch?
    Dto. für das neue „ETH Gebäude“ neben dem Kinderspital, falls dort nichts Entsprechendes angedacht ist. Noch wäre es nicht zu spät (rein theoretisch), wenigstens dort etwas tiefer zu graben.

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  2. Ich wollte auch Etage zuerst vorschlagen…nur…da kam mir dann mein hervorragender Deutschlehrer in den Sinn. Etage ist kein deutsches Wort. Genau so wenig wie das Trottoir, das im Aufsatz als „Gehsteig“ zu betiteln ist.

    Vielleicht hat jemand anders hier drin die Lösung?

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  3. Gähn. Wie wäre es mit einem simplen unterirdischen Parkhaus auf drei Etagen? (Wobei ich mir bewusst bin, dass Etage auch nicht originär germanisch ist.)

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  4. Unterirdische Motorkraftfahrzeug-Parkierungshalle o.ä.
    Hohes Deutsch ist oftmals viel zu umständlich/kompliziert, zudem hören wir am CH TV/Radio schon fast nur „richtig“ Deutsch sprechende Spezialisten. Kurz knackiger Dialekt gespickt mit den sinnvollen englischen Wörtern ist doch Beinhabe schon eine Wohltat.

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  5. Was würden Sie vorschlagen? Parkdeck halte ich schon für deutsch. Aber ich lerne immer sehr gerne dazu.

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