Urs Buess verlässt die TagesWoche

Urs Buess, ehemaliger Co-Redaktionsleiter und zuletzt Publizistischer Leiter, verlässt die TagesWoche. Urs Buess Als Co-Redaktionsleiter der ersten Stunde hat Urs Buess massgeblich dazu beigetragen, die TagesWoche als Medium in der Region Basel zu etablieren. Er stellte einen Grossteil der redaktionellen Startcrew zusammen und prägte die Konzeption und die inhaltliche Entwicklung der TagesWoche in den ersten […]

Urs Buess

Urs Buess, ehemaliger Co-Redaktionsleiter und zuletzt Publizistischer Leiter, verlässt die TagesWoche.

Urs Buess

Urs Buess

Als Co-Redaktionsleiter der ersten Stunde hat Urs Buess massgeblich dazu beigetragen, die TagesWoche als Medium in der Region Basel zu etablieren. Er stellte einen Grossteil der redaktionellen Startcrew zusammen und prägte die Konzeption und die inhaltliche Entwicklung der TagesWoche in den ersten beiden Jahren ihres Bestehens entscheidend mit.

In der Aufbauphase der TagesWoche lag der Fokus der Redaktionsleitung auf der Etablierung der gedruckten Wochenausgabe. Gleichwohl prägte Buess mit seiner unaufgeregten, routinierten, besonnenen und integren Art die TagesWoche als Unternehmen entscheidend mit. Von seinem Know-how, erworben in jahrzehntelanger journalistischer Tätigkeit unter anderem als Chefredaktionsmitglied von «Tages-Anzeiger» und «Basler Zeitung», profitierte die gesamte Redaktion, seine ausgezeichnete Vernetzung in der Medienszene wie auch in der Politik wirkten sich befruchtend und bereichernd auf die Inhalte der TagesWoche aus.

Im Frühjahr 2013 beschloss die Stiftung für Medienvielfalt, die die TagesWoche herausgibt, einen Strategiewechsel, der eine Intensivierung der digitalen Aktivitäten und eine stärkere dialogische Ausprägung der TagesWoche zum Ziel hat. Aus der damit verbundenen personellen Umstrukturierung ging Buess als Publizistischer Leiter hervor.

Die Trennung erfolgt wegen unüberbrückbaren Differenzen mit der Redaktions- und Geschäftsleitung. Sie erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm persönlich und beruflich alles Gute.

Konversation

  1. Wer auch immer für das neue Layout verantwortlich ist hat grausam danebengelangt, ich hab das Abo nicht verlängert, das Blatt ist leider das Geld nicht mehr wert..
    Auch fehlen nun der TaWo sehr viel Substanz, es hat sich nicht weiterentwickelt, leider komme ich immer weniger auf die TaWo zurück, bei meinem Zeitungskonsum..
    Da muss sich einiger wieder ändern
    Hr. Buess alles Gute.

    PS. Die BaZ wird ich sicher auch nicht wieder abonnieren…..

    Danke Empfehlen (0 )
  2. Ein Arbeitskollege von früher hat diesen Satz jeweils zum Besten gegeben, wenn ein Vorhaben einfach nicht wie geplant gelingen wollte. So halte ich es mit der TW auch. Abonnement kündigen? Auf keinen Fall! Noch ist dieses Experiment in seiner Versuchsphase. Soo schnell darf man nicht aufgeben. Übrigens, am 27.4.2014 läuft mein Abo aus. Ich möchte es um mindestens 1 Jahr verlängern.

    Danke Empfehlen (0 )
  3. Aus meiner Sicht ist es nun mal so: die ‚alte‘ TW war vom Layout her ein kleines Juwel, das sich wohltuend von der Konkurrenz unterschied.
    Es machte Freude sie zu lesen ( von A-Z) und sie immer wieder on die Hand zu nehmen. Die ‚neue‘ TW ist ein Mainstream Blatt geworden, das sich kaum mehr von den Gratiszeitungen unterscheidet.
    Obwohl sie immer noch interessante Themen enthält hat sie für mich das Flair verloren.
    Offensichtlich musste man der Rentabilität den Tribut zollen, eine andere Argumentation ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Ob sich das allerdings gelohnt hat kann ich nicht beurteilen.
    Ich hab allerdings nach den Reaktionen aus der Community meine leisen Zweifel.
    Habt ihr euch das wirklich gut überlegt ?

    Danke Empfehlen (0 )
  4. Ich stimme den meisten Kommetatoren und insbesondere Margot zu:
    Das Layout der TagesWoche ist möglicherweise originell, allerdings für das Auge ein Graus. Und wieso sollte sich die TagesWoche, wenn sie sowieso nur einmal in der Woche erscheint, sich noch mehr auf das Digitale konzentrieren? Ich hätte gerne weiterhin gut recherchierte Artikel.

    Danke Empfehlen (0 )
  5. Die Handschrift von Urs Buess fehlt mir beträchtlich. Ich will nicht mal Vermutungen anstellen, aber wenigstens aussprechen was mir nicht passt.
    Auf gutem Kurs, dann diese eigenartigen Veränderungen, vor allem die Verunstaltung des Leseexemplars zusätzlich mit unglücklichsten Startproblemen. War es das wert?
    Ich bin auch öfters auf der Website, und wenn es da Überschneidungen gibt, stört mich das kaum. Ich habe mich u.a. für die Tageswoche entschieden, weil ich mich nach wie vor, Seiten blätternd, gerne vertieft mit der Materie befasse.
    Ich reg mich auf, wenn Werbung das Original überstrahlt, wenn „Bildstoff 360grad“, überhaupt die Fotos, qualitätsmässig unten durch müssen. z.B. die vollen 2 Bildseiten „Velo“ in der aktuellen Ausgabe – für d’Chatz! Dann lasst sie lieber weg! Und nein, mich kann man nicht trösten mit: Es ist doch schon besser als bei der Erstausgabe…..
    Ich spür nicht wo’s durchgehen soll. Und das finde ich verheerend.

    Danke Empfehlen (0 )
  6. Schade, schade
    Ich hoffe dass die TW diese Erbeben die sich in der Zwischenzeit zu einem Tsunami mit vielen unangenehmen Nachbeben entwickelt haben, überlebt.
    Der Schaden ist angerichtet, bitte räumt jetzt so schnell wie möglich auf, aber nicht indem ihr euch von den besten Leuten trennt.
    Es braucht euch, es braucht die TW in Basel, es gibt bis jetzt keine Alternative, aber nutzt die Chance ohne all diese unnötigen Nebengeräusche

    Danke Empfehlen (0 )
  7. Vielen Dank für die Klarstellung.
    Bliebe die Frage, wie dann Onlinereports dazu kommt, so etwas zu schreiben. Doch die wird wohl nie beantwortet werden…

    Danke Empfehlen (0 )
  8. Man konnte es ahnen! Auf eine Anfrage meinerseits zum Verhalten resp, der Meinung von Herrn Buess in der Auflagenaffäre erhielt ich eine nichtssagende Antwort man könne aus Gründen der persönlichen Integrität keine Antwort gheben. Meine Antwort haben Sie nun: Mein Abo wird nicht verlängert
    , denn gerade eben die Integrität von Herrn Buess war für mich beim Bestellen eines Abo vor ein paar Jahren mit ein Grund !

    Danke Empfehlen (0 )
  9. Schade, aber die Stimmung die die TaWo in letzter Zeit verströmt, enttäuscht uns hoffnungsvolle Leser der ersten Stunde. Auch wir waren Symphatisanten von „Rettet Basel“ und setzten unsere Hoffnung voll auf die TaWo. Nun stellen wir aber fest: Auch das missglückte Layout, das niemanden mehr zum Lesen der bisher ausgezeichneten Artikel (auch wohl dank dem professionellen Co-Redaktionsleiter Urs Buess) animiert, muss teil des Strategiewechsels sein, dessen Sinn wir schlicht nicht nachvollziehen können. Wie bitte, will die TaWo ihre Auflage mit zahlenden Lesern erhöhen, wenn sie ihre bisherigen treuen zahlenden Leser nicht ernst nimmt und wohlverdiente Journalisten den Hut nehmen (müssen)?

    In meinem letzten Kommentar, der leider nicht veröffentlicht wurde (!) hatte ich bemerkt, dass ich das Abo noch nicht kündigen werde, da ich betr. Layout noch auf Verbesserung hoffe. Nun bin ich mir dessen aber nicht mehr sicher. Die Zurechtweisung anderer Community-Mitglieder aufgrund deren Meinungsäusserungen durch Frau Blanck finde ich schlicht unakzeptabel.

    Das Konzept „on-line Journalismus“ unter Einbezug der „Community“ wird so zur reinen Farce und hat nichts mehr mit der ursprünglich so hoffnungvollen Bereicherung unserer inzwischen leider politisch stark manipulierten Medienlandschaft zu tun. Wirklich schade! Es hatte so gut angefangen…

    Danke Empfehlen (0 )
Alle Kommentare anzeigen (10)

Nächster Artikel