Velofallen gesucht!

Gefährliche Baustellen, tückische Tramschienen, sinnlose Schikanen: Für einen Veloreport in der nächsten Ausgabe der TagesWoche suchen wir Beispiele. Je näher der Sommer rückt, desto mehr nehmen die Baustellen zu. Zu den sinnlosen Schikanen auf dem täglichen Arbeitsweg kommen dann unzulänglich gesicherte Abschrankungen und originelle Verkehrsführungen hinzu. Und wehe man übersieht ein Fahrverbotsschild – dann stehen […]

Achtung, Baustelle!

Gefährliche Baustellen, tückische Tramschienen, sinnlose Schikanen: Für einen Veloreport in der nächsten Ausgabe der TagesWoche suchen wir Beispiele.

Je näher der Sommer rückt, desto mehr nehmen die Baustellen zu. Zu den sinnlosen Schikanen auf dem täglichen Arbeitsweg kommen dann unzulänglich gesicherte Abschrankungen und originelle Verkehrsführungen hinzu. Und wehe man übersieht ein Fahrverbotsschild – dann stehen hinter der nächsten Hausecke garantiert zwei Polizisten und geben einem einen Gutschein mit.

Welches sind die gefährlichsten Risikozonen und die ärgerlichsten Schikanen auf Ihrem Arbeits- oder Schulweg? Worüber regen Sie sich jeden Tag aufs Neue auf? Jetzt können Sie Ihrem Ärger Luft machen: Die TagesWoche sucht Beispiele für einen Artikel in der nächsten Printausgabe. Sie können Ihre Problemzonen in den Kommentaren angeben oder direkt auf unserer Velofallen-Karte eintragen:


Velofallen in Basel und Agglomeration auf einer größeren Karte anzeigen

Konversation

  1. Wenn man auf der Hammerstrasse vom Wettsteinplatz kommt und bei der Kreuzung mit der Riehenstrasse auf der Hammerstrasse bleiben will wird man erstens oft umgemäht von Autofahrenden, die in die Riehenstrasse brausen, man muss aufs Tram von hinten und von vorne achten, den Arm ausstrecken um richtig einzuspuren und dann erst noch nicht in die Tramschiene geraten – Velofahren für Fortgeschrittene…

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  2. Eine Zusammenstellung von Velofallen und eine allgemeine Kritik an der Neugestaltung der Oberfläche der Nordtangente findet sich unter:

    http://klybeck.org/Texte/Nordtangente.htm

    Deswegen gab es ein Treffen mit den Verantwortlichen im Baudepartement; drei kleine Verbesserung verglichen mit dem auf obiger Page geschildertem Zustand wurden umgesetzt:

    Überwerfung Veloweg, 2. Absatz:

    Das Velofahrverbot ist aufgehoben, das Befahren des Platzes ist jetzt erlaubt. Mit feinem Kies bestreut ist er allerdings noch immer.

    Einmündung Murbacherstrasse

    Die überlange Traminsel ist gekürzt worden, so dass genug Platz für ein vernünftiges Einbiegen in die Murbacherstr. zur Verfügung steht.
    Die Litfasssäule aber steht noch immer, diese könne nicht entfernt werden, da sich darin ein Zugang zur Kanalisation befinde.

    Gefährliche Auffahrt auf Vogesenplatz

    Die Kante wurde abgeschliffen, die Auffahrt ist jetzt deutlich weniger gefährlich.

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  3. Ganz schwierig für Velofahrer ist die Murbacherstrasse Kreuzung Elsässerstrasse.
    Den Autos die auf der Elsässerstrasse Richtung Voltplatz von der Stadtzentum herkommen und links in die Murbacherstrasse einbiegen wollen ist die Sicht durch eine Plakatsäule versperrt. Oft steht aber genau an der Kreuzung ein Velo, dass auf freie Fahrt wartet.

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  4. Allgemein finde ich, dass sich die Situation sehr verbessert hat seit ich 1970, neu in Basel angekommen, das erste Mal durch die Stadt fuhr. Schliesslich kannte ich von meiner Heimat her schon die Städte Aarau und Brugg. Ich fuhr von Neumünchenstein her kommend in die Sandoz. Bei der Kreuzung beim Bahnhof (da ging noch alles obendurch) stand ich plötzlich mitten in der Kreuzung und wusste nicht mehr weiter. Ueberall hatte es hatte es Autos, die wirr durcheinander fuhr. Ich stand still und blockierte den ganzen Verkehr. Es gab ein grosses Hupkonzert und es wurde mir von allen Seiten der Stinkefinger gezeigt. Dann fuhr ich weiter zur Arbeit.
    Ich sagte mir: Entweder lerne ich, wie man sich auf einer solchen Kreuzung bewegt oder ich bin das letzte Mal velogefahren. Auf dem Heimweg beobachtete ich längere Zeit aus sicherer Warte die Kreuzung. Plötzlich fiel der Groschen und ich bewältigte von da an souverän diese Kreuzung und damit die ganze Stadt. Das war meine Feuertaufe! Seither erschreckt mich nicht mehr so schnell etwas.

    Was ich heute beim Velofahren nicht gerne habe:
    Wenn die Tramschiene ganz nah am Trottoirrand ist oder noch extremer, wenn die Tramschiene ganz nah an parkierten Autos ist, daf fühl ich mich irgendwie eingeklemmt.

    Was mir nicht passt:
    Wenn es Velostreifen hat und Autofahrer beim halten noch den halben oder noch schlimmer, den ganzen Velostreifen blockieren. So kann man nur warten oder rechts überholen oder auf das Trottoir ausweichen. Ich dachte mir auch, warum es immer wieder Autofahrer gibt, die das nicht berücksichtigen. Mir kam der Gedanke, dass das wahrscheinlich Autofahrer sind, die selbst nie ein Velo benützen und sich deshalb dessen gar nicht bewusst sind.
    Ich bin dankbar, dass ich gelernt habe, mich in der Stadt als Autofahrerin, als Vespafahrerin, als Velofahrerin und Fussgängerin zu bewegen. Indem ich alles kenne, weiss ich am besten, wo ich auf was Rücksicht nehmen muss, dass sich die anderen nicht behindert fühlen.

    Kreuzungen die ich gar nicht gerne habe:
    Das ist die Grenzacherstrasse, die Wettsteinallee – Bäumlihofstrasse, die Strasse die parallel zur Autobahn verläuft. Die Kreuzungen dort finde ich sehr stressig. Lärm, Gestank, viel Verkehr und die Hoffnung, dass ich richtig einspure, stressen mich da schon ein wenig.
    Den Baustellen weiche ich soweit als möglich aus, wenn ich sie kenne, weil es so schneller geht. Ansonsten nehme ich es gelassen.

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  5. Viele Velofahrer sind rücksichtslos und beachten rudementäre Verkehrsregeln nicht. Meine 79-jährige Bekannte wurde vor 10 Tagen auf dem Fussgängerstreifen beim Neuweilerplatz von einem forschen Velofahrer angefahren und stürzte. Der Velofahrer schaute kurz zurück und fuhr rasch weiter, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Diagnose: ein Lungenriss! Aber eben, die ‚bedauernswerten‘ Velofahren, welche keinerlei Rücksicht auf die Fussgänger oder Autos nehmen nehmen!

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  6. Allerdings, fahre dort täglich vom Wettsteinplatz herkommend und biege in die St. Alban-Vorstadt ein, mit Blicken zurück und weithin sichtbaren Handzeichen. Aber auch fluchend und zeternd, zum Glück stört das meinen Schutzengel nicht.

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  7. Seit einiger Zeit kann der Claragraben vom Claraplatz bis zur Sperrstrasse befahren werden, was eigentlich toll ist. Problematisch ist die Kreuzung mit der Klingentalstrasse: Die Autos kommen von rechts vom Parking her, müssen aber übers Trottoir, wo die Fussgänger Vortritt haben. Also beachten Autofahrer vor allem diese. Die Velofahrer sind verdeckt von parkierten Autos und können leicht übersehen werden.

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