Verhaltenes Interesse an Christie’s-Auktion nach Modigliani-Coup

Einen Tag nach einem aufsehenerregenden Rekordverkauf bei Christie’s in New York blieb das Interesse an Moderner Kunst am Dienstag verhalten. Das Auktionshaus setzte zwar innerhalb von nicht einmal zwei Stunden knapp 332 Millionen Dollar um, Rekorde gab es aber keine.

28,2 Millionen Dollar erzielte die Riesenspinne von Louise Bourgeois am Dienstag bei einer Auktion - leicht unter Schätzwert, aber für ein Werk dieser Künstlerin ein Rekord (Archiv). (Bild: sda)

Einen Tag nach einem aufsehenerregenden Rekordverkauf bei Christie’s in New York blieb das Interesse an Moderner Kunst am Dienstag verhalten. Das Auktionshaus setzte zwar innerhalb von nicht einmal zwei Stunden knapp 332 Millionen Dollar um, Rekorde gab es aber keine.

Am Tag zuvor war «Nu couché» von Amedeo Modigliani für 170,4 Millionen Dollar versteigert worden – der zweithöchste je erzielte Preis für ein Kunstwerk in einer Auktion.

Teuerstes Werk bei der Versteigerung vom Dienstag war Andy Warhols (1928 bis 1987) «Four Marilyns». Christie’s hatte auf mehr als 40 Millionen Dollar gehofft, es wurden 36 Millionen. Gleich dahinter kam «The Brigadier» von Lucian Freud (1922 bis 2011) mit 34,9 Millionen.

Für eine grosse bronzene Spinne von Louise Bourgeois hatte Christie’s 35 Millionen Dollar haben wollen. Es wurden knapp 28,2 Millionen. Für das Werk der Künstlerin, die vor fünf Jahren mit 98 starb, ist es dennoch ein Auktionsrekord.

Auktionsrekorde wurden unter anderem auch für Lucio Fontana («Concetto Spaziale», 29,2 Millionen) und Claes Oldenburg, («Clothespin Ten Foot», 3,6 Millionen Dollar) erzielt.

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