Wenn Bilder tanzen und Objekte singen: Auf zur 18. Basler Museumsnacht

Über 200 Programmpunkte in 36 Museen und Kulturinstitutionen in Basel und der Umgebung. Damit ist die Museumsnacht nach der Fasnacht das grösste Stadtfest.

«Winter Pause» von Mats Andersson in der Ausstellung «Wildlife Photographer of the Year».

Eingemummelt und in sich ruhend wartet das Eichhörnchen das Ende des Winters ab. Zu sehen ist das eindrückliche Bild in der Ausstellung «Wildlife Photographer of the Year» im Naturhistorischen Museum Basel – auch an der 18. Museumsnacht vom Freitag, 19. Januar.

«Es sind in dieser Nacht durchaus Besucher anzutreffen, die sich still und aufmerksam in ein Bild oder ein Objekt vertiefen», sagte Andrea Bignasca, Direktor des Antikenmuseums Basel, an der Medienkonferenz. Sie dürften in dieser turbulenten Nacht aber die Ausnahme sein.

Die meisten Menschen werden sich wohl von einem der über 200 speziellen Programmpunkte einnehmen lassen, mit denen sich die Museen für einmal auch als Eventlokale präsentieren. Im Naturhistorischen Museum kann man zum Beispiel Tierpräparatoren bei der Arbeit über die Schulter blicken, während in der Bar ein DJ auflegen wird. Und ein Blick ins Programm zeigt, dass die Museumsnacht dieses Jahr beinahe wie ein Musikfestivaldaherkommt.

Auf dem Kopf: «Schlafzimmer» von Georg Baselitz.

Die Museumsnacht hat auch museale Exklusivitäten im Programm. So bietet sich zum Beispiel in der Fondation Beyeler die Gelegenheit, bereits vor der Vernissage, zu der nur ein exklusiver Kreis geladen ist, einen Blick in die kommende Sonderausstellung mit Werken von Georg Baselitz zu werfen.

Museumsnacht Basel am Freitag, 19. Januar, von 18 bis 2 Uhr.  Für Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren ist der Eintritt frei. Die anderen zahlen 24 Franken, mit Museumspass 19 Franken.

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