Wie wichtig ist Ihnen Facebook?

Wie wichtig ist Ihnen das soziale Netzwerk Facebook? In einer Kürzest-Umfrage möchten wir einige wenige Dinge erfahren. Unter den Teilnehmern verlosen wir zwei mal zwei Wochenend-Pässe für das Zürich-OpenAir. Und, spült es Ihnen auch noch täglich Bekannte aus grauer Vergangenheit in die Facebook-Freundeliste, oder gähnt Ihnen Langeweile aus der Freundeliste entgegen? Veröffentlichen Sie täglich Bilder […]

Facebook ist für Bundesangestellte nicht mehr tabu

Wie wichtig ist Ihnen das soziale Netzwerk Facebook? In einer Kürzest-Umfrage möchten wir einige wenige Dinge erfahren. Unter den Teilnehmern verlosen wir zwei mal zwei Wochenend-Pässe für das Zürich-OpenAir.

Und, spült es Ihnen auch noch täglich Bekannte aus grauer Vergangenheit in die Facebook-Freundeliste, oder gähnt Ihnen Langeweile aus der Freundeliste entgegen? Veröffentlichen Sie täglich Bilder aus Ihrem Leben? Nutzen Sie das Konto, um mit den Liebsten in Übersee in Kontakt zu bleiben – oder haben Sie gar kein Konto?

Wir haben uns das auf der Redaktion intern ein bisschen angesehen und fragen uns, ob unsere Eindrücke betreffend die Facebook-Nutzung zutreffen oder ob wir total auf dem Holzweg sind – und wir wären sehr dankbar, wenn Sie uns hülfen: Indem Sie untenstehenden Fragebogen (in zwei Minuten ausgefüllt, 8 Fragen) beantworten würden.

Unter allen (daran interessierten) Teilnehmern verlosen wir 2×2 Wochenend-Pässe für das Zürich-OpenAir vom 25. und 26. August. Wir müssten die Antworten bis Dienstag, 7. August 2012 um 14.0 Uhr haben.

Konversation

  1. Ich bin bei Facebook stille Zuschauerin.
    Beigetreten bin ich, weil ich jemandes Aktivitäten verfolgen wollte. Das war im November letzten Jahres. Dann kam die Tageswoche dazu, ein wenig später Daniel Häni wegen des bedingungslosen Grundeinkommens. Dann sind noch ein paar wenige andere hinzugekommen.
    Wenn ich aus Versehen doch mal was anklicke, das dann erscheint, lösche ich das konsequent wieder.
    Ich will nicht überall im Internet Spuren hinterlassen.

    Das einzige, was ich bei Facebook ab und zu benutze, ist die Chatfunktion.
    Das hab ich eigentlich auch schon bei skype und da noch mit Telefonieren. Das finde ich eine gute Einrichtung, weil es in der Benutzung spontaner und direkter und auch gratis ist, im Gegensatz zu SMS.
    Besonders schätze ich diese Funktion wegen meiner jüngeren Tochter. Sie zieht immer wieder mit ihrem Velo los. Gerade jetzt ist sie in Nordindien unterwegs. Da schätze ich solchen Service sehr. Dort ist offenbar skypen nicht möglich, so schätze ich zum ersten Mal wirklich die Chat-Funktion von Facebook.

    So macht es wirklich kaum einen Sinn, dass ich den Talon ausfülle.

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  2. Das ist eine gute Frage und tatsächlich ist Facebook (bzw. sein Gründer) der Ansicht, dass Email „old school“ ist und man das in Zukunft nicht mehr brauchen wird.
    Die Art und Weise, wie den sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ kommuniziert wird ist grundsätzlich anderes als per Email. Ich benutze beides: Email ist ein Medium, bei dem ich Informationen und Fragen gezielt an Personen verschicken kann und in der Regel, wenn alles gut geht, eine Antwort, Ergänzung, halt irgendeinen Feedback bekomme. Um mich mit dem zu beschäftigen, was ich als Email bekomme, muss ich es aufmachen oder zumindest die Vorschau anschauen.
    In einem Sozialen Netzwerk stelle ich irgendeine Information einfach mal „in den Raum“, wobei ich nicht einzelne Personen adressiere, sondern „alle die ich kenne“ bzw. „Personengruppen“. Andere können dies zur Kenntnis nehmen, wunschweise kommentieren oder einfach ignorieren. Derartige Nachrichten haben eher den Charakter eines Blogs, oder genauer, eines Blog Aggregators: Als Blog-Leser stelle ich mir ein Programm vor, welches alle Beiträge aus den Blogs, die mich interessieren, chronologisch sortiert vorlegt. Zusätzlich kann man einen Filter ansetzen, der mir beispielsweise alle Beiträge anzeigt, die Sie geschrieben haben, aber nur die, die Sie der Personengruppe freigegeben haben, zu der ich gehöre. Während ein klassisches Blog öffentlich ist, sehe ich in so einer konstellation nur die bewusst öffentlich geschriebenen Beiträge der Person und eben nur die, die für meinen Kreis freigegeben sind.

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  3. Den Erläuterungen von Herrn Wilhelm ist nicht viel anzufügen, ausser dem, dass wir lediglich für die hier platzierten Kommentare ein Login verlangen – und dabei aktiven Facebookern die bequeme Option bieten, sich ohne erneute Anmeldung bei uns zu registrieren.

    Bei dieser kleinen Umfrage geht es nicht um die Frage, wer Facebook nutzt und wer nicht, sondern wie es von denen genutzt wird, die dabei sind.

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  4. So, hier nochmal ein Kommentar (quasi Prosa) als Ergänzung zum Fragebogen:
    Ich benutze Facebook, um mit diversen Leuten, die typischerweise weiter entfernt von mir angesiedelt sind (für die, die in meiner Nähe sind bevorzuge ich dann doch den persönlichen Kontakt), „Erlebnisse“ auszutauschen. Dabei zensiere ich mich massiv selber, beispielsweise so gut wie keine Bilder und wenn, dann sicherlich nicht solche, wo meine Kinder zu sehen sind, zumindest nicht als solche erkennbar. Ausserdem räume ich relativ schnell auch wieder auf: Ein paar Impressionen vom letzten Urlaub haben knapp 2 Wochen überlebt, dann waren sie nicht mehr da. Klar sind sie bei Facebook noch gespeichert, wie wir durch die Datenschutzpannen der letzten Monate zur Genüge feststellen durften. Jegliche Anfragen für sogenannte Facebook-Apps lehne ich ab, da diese fast uneingeschränkt Zugriff auf meine FB-Daten erhalten.

    Tja, und dann gibt es noch Google+
    Für mich die wirklich seriöse Variante. Google scheint für mich begriffen zu haben, wie man mit den Daten der Kunden in so einem Netzwerk umzugehen hat. Hier kommuniziere ich eher auf fachlicher Ebene, d.h. mit Berufsgenossen und Artverwandten. Hier gibt es auch mal Stellungnahmen von mir, die „öffentlich“ sind, also auch für solche Personen einsehbar, mit denen ich nicht verknüpft bin. Persönliches im Sinne von Erlebnissen an Freunde und Kollegen gibt es hier nicht. Die „Kreise“ von Google+ würden es für mich einfach machen, die beiden „Anwendungsfälle“ zusammen zu führen, wenn mehr Leute bei Google+ dabei wären. Sobald die kritische Menge erreicht ist, wird Facebook zu einem „Nur noch mitlesen“-Netzwerk.

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  5. facebook ist für mich ok, um mit meiner weit entfernt lebenden Verwandtschaft ein bisschen Kontakt zu halten oder überhaupt mit Leuten zu kommunizieren, die man schon kennt. Aber grundsätzlich gibt es dort viel zu viel Blabla und lächerliche Selbstdarstellung.
    Twitter ist ok als was es ist: öffentliche Kürzestmitteilungen ohne jede Möglichkeit der Vertiefung. Ein Spiegel der oberflächlichen Gesellschaft.
    Google+ ist IMHO bei Weitem das beste Netzwerk um neue virtuelle Bekanntschaften auf Grund gemeinsamer Interessen zu machen und auch ggf. vertieften Meinungsaustausch zu pflegen.

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  6. facebook ist ein hervorragendes mittel um mitt allen möglichen Leuten in aller Welt zu kommunizieren. Ich z.B.habe jetzt Freunde in allen Herren Länder in allen fünf Kontinenten und das bringt mir viel Verständniss und ich bin viel WELTOFFENER geworden. Das sollten doch auch einige unserer Parteipresidenten unternehmen , das würde vielleicht auch unseren Behörden einiges bringen. VERSTAENDIGUNG UNTEREINANDER

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  7. @Giorgio: Stimmt natürlich, aber es fehlen noch sehr viel mehr Fragen: Die kleine Umfrage soll kein Umfassendes Bild der Art der Nutzung von Facebook ergeben, sondern relative Schlüsse betreffend die Veränderung in der Nutzung erlauben. Das ist uns, soweit ich das bis jetzt sehe, gelungen – ich nehme mal an auch deshalb, weil wir den Fragebogen bewusst kurz gehalten haben. Für Tipps und Anregungen sind wir aber sehr dankbar, auch im Hinblick auf künftige ähnliche Aktionen.

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  8. Bei der ersten Frage fehlt die Variante, dass man ein FB Account hat, weil man es braucht um sich bei allem möglichen Zeugs einzuloggen wo man das nur via FB kann.
    Ich habe so eins. unter falschem Namen, ohne Freunde und Informationen über mich. Ohne „Freunde“.
    Ich kenne ein Dutzend Leute die das auch so machen.

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  9. die Kritik finde ich etwas seltsam.

    Wenn nach dem Nutzungsverhalten bei Facebook gefragt wird ist doch wohl klar, dass dies nur an Kandidaten gerichtet ist, die selber ein Facebook-Konto unterhalten.

    Ausserdem muss man sich nicht bei Facebook anmelden, um die Umfrage mitzumachen – man muss sich eigentlich gar nicht anmelden (wie man dies tun muss, um beispielsweise diesen Kommentar zu verfassen).

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