Wir bringen Sie prominenter in die Zeitung

Beiträge und Reaktionen von Leserinnen und Lesern sind uns wichtig. Darum bekommen Sie in der neu gestalteten Zeitung ab Ende März mehr Gewicht. Wir hätten da nur eine kleine Bitte an Sie… Unsere Wochenausgabe bekommt, wie am Montag angekündigt, ein komplett neues Design. Wir nutzen die Gelegenheit, unseren aktiven Leserinnen und Lesern, unserer Community, einen […]

Beiträge und Reaktionen von Leserinnen und Lesern sind uns wichtig. Darum bekommen Sie in der neu gestalteten Zeitung ab Ende März mehr Gewicht. Wir hätten da nur eine kleine Bitte an Sie…

Unsere Wochenausgabe bekommt, wie am Montag angekündigt, ein komplett neues Design. Wir nutzen die Gelegenheit, unseren aktiven Leserinnen und Lesern, unserer Community, einen prominenteren Platz in der Zeitung zu reservieren.

Wir werden wie bisher besonders gute Beiträge und Reaktionen aus der Community zusammen mit den jeweiligen Geschichten drucken. Die Schwierigkeit in der Vergangenheit war, dass Themen oft zuerst in der Zeitung lanciert wurden. Und wenn Sie nicht wissen, was Thema sein wird, können Sie logischerweise auch nichts beisteuern.

Das werden wir ändern. Wir werden verstärkt Themen in der Wochenausgabe weiterführen, die Online bereits ihren Anfang genommen haben und diskutiert werden. Als Folge davon werden wir mehr Geschichten im Blatt haben, die mit Reaktionen und Community-Beiträgen angereichert sind.

Das ist aber nicht alles. Auch die einzelnen Beiträge, die wir abdrucken, bekommen mehr Gewicht. Wir möchten die Menschen zeigen, die der TagesWoche ihr Wissen und ihre Meinung beisteuern. Online zeigen wir seit Beginn zu jeder Wortmeldung ein Bild der jeweiligen Nutzerin oder des jeweiligen Nutzers. Dies übertragen wir neu auch in die Zeitung. Als Zeichen der Wertschätzung derer, die uns unterstützen.

Toll! Was muss ich nun machen?

Loggen Sie sich in Ihr Profil ein, und laden Sie ein Porträtbild von sich hoch, das Sie gerne in der TagesWoche sehen möchten. Achten Sie darauf, dass das Bild mindestens 500 x 500 Pixel gross ist. Und natürlich gilt das Kleingedruckte: Bitte verwenden Sie keine Bilder, an denen Sie die Rechte nicht besitzen oder auf denen andere Personen als Sie selber abgebildet sind. 

Wie geht das? 

So geht das.

Ich will mein Gesicht nicht in der Zeitung gedruckt sehen!

Wir freuen uns natürlich, wenn wir möglichst viele Gesichter zeigen können. Wir werden aber gute Beiträge nicht ausschliessen, bloss weil wir dazu kein Bild haben. Die Beiträge erscheinen dann, wie online, mit einem Platzhalterbild. Wir haben das für Sie kurz illustriert:

Tolle Idee, ich habe aber kein passendes Bild von mir

Wir werden bei der nächsten Ausgabe von «TagesWoche Mittendrin» (Datum wird noch bekannt gegeben) ein kleines Fotostudio einrichten, wo Sie sich von unseren Fotografen professionell ablichten lassen können. Dieses Angebot dürfen natürlich auch alle annehmen, die bereits ein Foto haben, aber denken, dass da noch mehr drinliegen würde.

Ich war ungeduldig und habe bis hinuntergescrollt. Worum gehts?

Community-Beiträge kommen neu mit Bild in die Zeitung, darum: bitte im Profil ein passendes Bild hochladen. Danke.

Konversation

  1. Seit es die TaWo gibt, wurden immer Lesermeinungen gedruckt, in jeder Ausgabe. Das weis man aber nur, wenn man die TaWo liest bzw. abonniert hat. Falls es Einige noch nicht begriffen haben: die TaWo lebt nun mal (auch) von den Abonnenten und nicht von den Gratis-Trittbrett-FahrerInnen!

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  2. Wenn ich eine Zeitung lesen will, was ich ja will, wenn ich eine Zeitung aufschlage, dann will ich lesen, was Personen, deren Beruf es ist, für eine Zeitung zu schreiben, zu einem bestimmten Thema schreiben. Ich bin gerne bereit, für die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten zu bezahlen, denn ich achte diesen Beruf. Ich will aber nicht bezahlen dafür, dass Journalisten mal etwas in die Welt setzen, um dann eine „Debatte“ zu lancieren, an der Hinz, Kunz und Kreti und Pleti oder gar die Behörden selbst, teilnehmen. Und ich bin nicht bereit, für einen Journalismus zu bezahlen, der immer mehr auf die eigene Recherchearbeit verzichtet und sich einfach als Plattform für Jedermann versteht. Nein, danke, TaWo, mein Print-Abo werde ich definitiv nicht erneuern.

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    1. Margot, Sie bezahlen uns dafür, dass wir ein Thema so recherchieren, dass möglichst alle relevanten Fakten und Perspektiven berücksichtigt werden, richtig? Genau das ist weiterhin unser Anspruch. Aber warum sollte etwas, das wir bei einer ersten Geschichte zu einem Thema übersehen haben, und auf das uns eine Leserin hinweist, nicht in die zweite Geschichte einfliessen? Ich gehe mit Ihnen natürlich einig, dass Journalismus nicht besser wird, wenn jede mögliche Meinung abgebildet wird. Wir werden deshalb ja auch selektiv vorgehen und nicht Leserbeiträge abdrucken, nur damit sie abgedruckt sind.

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  3. EinE Journalistin ist zuerst mal Journalistin- bestimmt hat JedeR seine/ihre Kernthemen und Kompetenzen, trotzdem wird er/sie sich bei vielen Themen auf ExpertInnen und Menschen , die direkt im Thema drin sind, verlassen müssen. Warum also nicht die Expertisen und Kompetenzen der Lesenden miteinbeziehen- das klingt doch nach Bereicherung und evt auch der Möglichkeit, dass in einigen Themen andere Blickwinkel einfliessen, als die der bekannten Expertinnen und Fürsprecherinnen, die in den Medien öfters überpräsent sind und teilweise nicht viel mehr als Lobbyismus oder Meinungsmache verbreiten. Mir gefällt die Idee.

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  4. Bajass d’Amour, bezüglich Lesermeinungen siehe auch meine Antwort auf Margots Kommentar.

    Wir sind uns ja einig: Wir wollen gute Geschichten bringen, das ist unser Job, nicht der unserer Leserinnen. Wir glauben aber, dass unsere Geschichten besser rauskommen, wenn wir Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen miteinbeziehen, als wenn wir das nicht tun würden.

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  5. Lesermeinungen online sind immer nur Lesermeinungen. Klarnamen und Föteli schaffen nicht ein Jota Relevanz.

    Es ist nicht Job der Leser, die Artikel aufzuwerten, die Artikel müssen die Leserschaft aufwerten!

    Die Leser, die für das Printprodukt zahlen, wollen harte Fakten, gute Geschichten. Die Leser wollen nicht recyclete Lesermeinungen gedruckt lesen, auf die sie in diesem Moment gar nicht reagieren können (und wenn sie es doch unmittelbar tun wollen, müssen sie die Zeitung weglegen).

    Der Leser will frisches Fleisch am Knochen. Der Rest ist Beilage.

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  6. Liebe Margot,
    Wenn wir von Leserbeiträgen sprechen, die wir online und in der Zeitung speziell hervorheben wollen, dann meinen wir nicht ausschliesslich und nicht mal primär Meinungen. Wir sind überzeugt davon, dass es zum jedem Thema Menschen gibt, die inhaltlich etwas zu ergänzen haben – weil sie näher dran sind, weil sie persönlich betroffen sind, weil sie ExpertInnen auf dem Gebiet sind, weil wir etwas übersehen haben. Und wir glauben, dass das Endprodukt besser wird, wenn wir diese Stimmen einfliessen lassen.

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  7. Ohoh, was soll das, die TaWo mit einer Kopfsalatseite, wie die grässlichen Partygänger-Bildli in der Gratispresse? Völlig abwegig.
    Ich will nicht IN DIE ZEITUNG, sondern ich will etwas VON DER ZEITUNG. Guten Stoff, spannende Geschichten, exklusive Interviews und überzeugende Meinungen.
    Vorfrühlingsgruss!
    Henri Leuzinger

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  8. … das wird es bei mir dann definitiv gewesen sein. Ich habe bereits heute Mühe damit, dass ich in der print-Ausgabe kaum noch Mehrwert finde und vieles bereits online gelesen habe. Und auf gedruckte Online-Kommentare werde ich definitiv bestens verzichten können. Was ich lesen will sind nicht „Meinungen“ (die hat jeder), sondern recherchierte Berichte. Jekami-Zeitung, nein danke.

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  9. das ist allerdings eine gute Idee, ich werde die Kollegen gleich mal dran erinnern. Wie alt das Foto im einzelnen dann ist, werden wir aber doch nicht kontrollieren. Das würde die Messlatte für uns ja auch gleich anheben ;).

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