Wo verstecken sich Basels Projekträume?

Der handliche Kultur-Reiseführer «A Roland for an Oliver» hat die Antworten, führt hin und zeigt her. Basel ist die Kunststadt der Schweiz, so viel ist klar. Wo Kunsthalle und Beyeler stehen ist allen bekannt, wo aber befinden sich beispielsweise das SALTS, das AHOI*AHOI oder das Pataphysische Institut? Hier schafft das gestern frisch veröffentlichte «A Roland […]

Wegweiser zu Basels nichtkommerziellen Projekträumen: Gestern feierte «A Roland for an Oliver» seinen fünften Geburtstag an der I Never Read.

Der handliche Kultur-Reiseführer «A Roland for an Oliver» hat die Antworten, führt hin und zeigt her.

Basel ist die Kunststadt der Schweiz, so viel ist klar. Wo Kunsthalle und Beyeler stehen ist allen bekannt, wo aber befinden sich beispielsweise das SALTS, das AHOI*AHOI oder das Pataphysische Institut? Hier schafft das gestern frisch veröffentlichte «A Roland for an Oliver» Abhilfe: Der kleine «Reiseführer durch die Basler Kulturlandschaft», wie es am Anfang des hübschen Büchleins heisst, unterstützt beim Finden und lädt ein zum Entdecken.

Bereits zum fünften Mal wird der kleine Reiseführer von den Initianten Samira Liebendörfer und Dominik Denzler herausgebracht, seit diesem Jahr hat das Projekt auch eine eigene Website, die die 30 beteiligten Projekträume vorstellt.

Der Kreis ist nicht umsonst das Symbol des liebevoll gestalteten Büchleins. Es erinnert an einen Planeten, und die eingezeichneten Projekträume wären dann die dazugehörenden Sterne, meint Claire Hoffmann, die mit dem Offspace deuxpiece vertreten und seit den Anfängen dabei ist. «A Roland for an Oliver» sorge dafür, dass man den Weg zu diesen kleinen Leuchtpunkten finde.

Fünf neue Projekträume dabei

«Es geht uns darum, auch dieses Jahr wieder einen Überblick zu schaffen – was es an Projekträumen in Basel gibt, welche neu eröffnet haben und welche immer noch bestehen», meint Liebendörfer. Während der Guide das ganze Jahr über derselbe bleibt, werden die Infos zu den Räumen laufend auf der Website aktualisiert. Neu dabei sind das Atelier- und Austauschpogramm Salon Mondial, der Kunstraum Florenz auf dem Dreispitz, die kunsthallekleinbasel, Der TANK auf dem Campus und der Kaskadenkondensator am Burgweg.

Es gehe dabei um einen Austausch, um die Möglichkeit, sich mit diesem Wegweiser in der Kulturlandschaft Basels abseits der kommerziellen Kunsträume zurechtfinden zu können, meint Hoffmann. Ganz im Sinne seines Namens: «A Roland for an Oliver» bedeutet übersetzt so viel wie «eine Hand wäscht die andere». Ein «Wie du mir, so ich dir», im besten Sinne des Wortes.

Konversation

Nächster Artikel