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  • Ein Abschied in Schimpf und Schande

    Es gibt einige Lokale, die beharrlich gute und gewissenhafte Arbeit machen. Und es gibt den einen oder den anderen guten Autor (noch!) im Mantel. Um die tut es mir leid. Ansonsten: f"*&% AZ, f*%& Müller, f%&* Wanner! Totengräber der demokratischen Presse. Wenn denen der Sieber zu links war, dann kauf ich denen in Zukunft ihr Sch*&££-Blatt ganz sicher nicht mehr ab.

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  • Schweizer Rechte drohen mit der Chemnitz-Keule

    Jetzt streiten sie darüber, ob es Hetzjagden gegeben habe oder nicht... Auf jeden Fall sehr gut belegt sind Angriffe auf Journalisten, die nicht wie Roger Köppel mit den Faschisten mitmarschierten. Ob Hetzjagd oder nicht: es ist schlimm genug, dass es eine Hetz-Stimmung gibt, die immer wieder neu angefacht und von oberster Stelle legitimiert wird und die reale, ganz massive Folgen für viele "Nicht-Biodeutsche", Muslime, Migranten, Flüchtlinge und Nicht-Rechte hat: Brandanschläge, Repression, Polizeigewalt, Angst, Anfeindungen im Alltag, Diskriminierung bei Arbeits- und Wohnungssuche, Ausschaffungshaft, "Auffanglager", Ausschaffung in Länder, wo Krieg und Terror herrschen und und und. Im Buchhandel verkaufen sie derweil frischfröhlich das neuste Machwerk des Rassisten Thilo Sarrazin, der in seiner früheren Funktion eine direkte Mitverantwortung dafür trug, dass die "Wiedervereinigung" für den Osten vielerorts Ausverkauf und Demütigung bedeutete...

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Wie verzweifelt impotent muss einer sein (oder sich fühlen), wenn er sich als älterer "Herr" in Videos über den Körper einer 28-Jährigen auslässt? Das Verhalten passt wohl generell ins Bild dessen, was SVPler unter "gelebter Männlichkeit" und ehrenvoller "Nichtunterdrückungderfrauimgegensatzzumbösenislam" verstehen. Jede Frau, die sich nicht zur "besseren Hälfte" des rechten Halbmannes reduzieren lässt, darf verfolgt und verächtlich gemacht werden.

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  • Der Uni-Sparhammer trifft erste Fächer

    Dass Problem bei den Geisteswissenschafften null braktische Fähikeiten für auf dem Arbeizmarkt Studänten indokteriert mit Gender/linksversiefter Idealogie und der einfache Büezer muss dafür Bezahlen! Drum Apbauen, aber Gschwind!

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  • Mohrenköpfe, Marschmusik und Pöbeleien

    Die eine Seite kritisiert Rassismus und kolonialistische Symbolik und fordert ganz im Rahmen demokratischer Rechte ein Umdenken. Die andere Seite hetzt mit Schützenhilfe der bürgerlichen Medien und unter Berufung auf "die Mehrheit" und "die Tradition" sofort reflexartig gegen "das linke Pack", jammert lautstark über Political Correctness (hinlänglich bekannt als rechter Kampfbegriff) und droht teils mehr oder minder offen mit Gewalt. Unter Berufung auf "Meinungsfreiheit" wird versucht, eine kritische Diskussion (die weder die Absicht noch das Potenzial hat, der Fasnacht irgendwie gefährlich zu werden!) im Keim zu ersticken. Hier hängt etwas mächtig schief und ohne die Arbeit der TagesWoche bestünde kaum Hoffnung auf eine Entzerrung der Perspektive. Es geht nicht um Kleinigkeiten oder um ein falsch gefülltes Sommerloch; wird medial keine Gegensteuer gegen eine ins Hetzerische aufgeschaukelte Debatte gegeben, kommt es vermehrt zu anonymen Beschimpfungen und Einschüchterungen bis hin zu Morddrohungen, welche den Betroffenen und ihren Familien das Leben zur Hölle machen. Erinnert sei an das Beispiel des Gemeindepräsidenten (FDP, ich glaube von Spreitenbach) der zurücktrat, nachdem ihn ein rechter Mob aufgrund einer einzigen ausländerfreundlichen Aussage zermürbt hatte. Entweder man gesteht auch den "politisch Korrekten" Meinungsfreiheit zu oder man setzt sich dem starken Verdacht aus, dass es tatsächlich nur ums Privileg und die Zementierung von Macht- und Unterdrückungsverhältnissen geht.

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  • Des einen Rassismus ist des andern Tradition

    Toi, tu es victime.

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  • Grossbrand am Hafen unter Kontrolle

    Auf bs.ch, der offiziellen Webseite des Kantons, steht kein Wort zum Brand. Auch nicht unter "Polizei", "Feuerwehr" oder "Rettung". Letzte Medienmitteilung: 25.7..

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  • Sie dürfen doch nicht ein bisschen bleiben

    Den Vorwurf "Propagandaplattform" finde ich doch etwas übertrieben (Selbst wenn er zuträfe: mangelnde Finanz- und Schlagkraft der Gegenpropaganda wäre bestimmt nicht zu befürchten). Man kann der TagesWoche sicher nicht vorwerfen, der jeweils anderen Seite die Darlegung ihrer Sichtweise zu verweigern. Und gab es nicht kürzlich ein grosses Interview hier mit Lukas Ott? ArchitektInnen (z.B. Barbara Buser) kommen auch immer wieder zu Wort. Die Sicht privater Investoren, die "ein interessantes Geschäft wittern" kann man sich in etwa selbst zusammenreimen: wenn ein vom Kanton garantierter fetter Return on Investment winkt, sind sie bestimmt Feuer und Flamme für den Bau günstiger Wohnungen. Andernfalls halt eher weniger. Natürlich lasse ich mich gerne von einem Unternehmer mit Herz und Sinn für's Ungewöhnliche eines Besseren belehren. Die TaWo würde ihm bestimmt eine Plattform bieten.

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  • Die Lösung des Basler Wohnungsproblems duldet keine Ausreden mehr

    Sie und ihre werten Mitbürgerlichen (die wohl eher keine Obdachlosigkeit zu fürchten haben) wissen natürlich, wie "der Markt" funktioniert: nämlich nach dem Prinzip der Knappheit und der ständigen Angst und Unsicherheit, in der man die Besitzlosen (jene, die sich Wohneigentum unmöglich leisten können) damit halten kann. Haben die Besitzlosen mal etwas Luft, wird sofort überlegt, in welchem bisher verschonten Lebensbereich man sonst noch Knappheit erzeugen könnte: Wasser, öffentlicher Raum, Mobilität, Bildung, Kultur... Unsinnig verblendet müssten die Besitzlosen sein, um sich von Ihnen über "verblendeten Unsinn" belehren zu lassen.

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  • Eskalation unter der Dreirosenbrücke – das sagt ein Augenzeuge

    Wenn die sozialen Spannungen zunehmen, und die Politik aus Gründen der "Wettbewerbsfähigkeit" nichts dagegen unternehmen will, muss auch die Polizeigewalt brutaler werden. Und wenn die Polizei immer brutaler und autoritärer auftritt, werden sich auch tendenziell brutalere und autoritärere Typen für den Polizeiberuf interessieren (während die anderen diesen Berufswunsch eher fallenlassen). Solange die Polizeigewalt den Kapitalinteressen nicht in die Quere kommt, kann die Brutalisierung sich ungehindert weiter hochschrauben. Nur eine kritische, unabhängige Presse kann dagegen vielleicht noch etwas ausrichten. Es geht eben nicht, wie die Buschweilers dieser Welt meinen, darum, pauschal "gegen die Polizei" zu sein, sondern darum, etwas gegen Willkür, exzessive Gewalt und Straffreiheit zu unternehmen.

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