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  • Extremes Wetter wird zur Regel

    Angesichts solcher Meldungen ist es einfach nur Wahnsinn, eine neue Gotthard(strassen)röhre und möglicherweise auch noch Gaskraftwerke bauen zu wollen. Ich verstehe nicht, was daran noch "Realpolitik" sein soll. Die Schweiz hat ihre Pionierrolle bei den erneuerbaren Energien eingebüsst, weil die Politik (vorab die Bürgerliche) die falschen Schwerpunkte gesetzt hat. Es ist dringend Zeit für ein Umdenken. Der wacklige Atomausstieg ist noch längst nicht genug.

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  • Regen, Regen, nichts als Regen

    Warum gibt es die ganzen Klimakonferenzen? Etwa, weil es Spass macht, sich ein wenig über das Wetter zu unterhalten und danach irgendeine halbgare Absichtserklärung zu veröffentlichen? Während wir darüber streiten, ob das seltsame Wetter nun auf den Klimawandel zurückzuführen ist oder nicht, brennen andernorts immer häufiger die Wälder, Wüsten dehnen sich aus, Inselgruppen versinken im Meer, dessen Pegel wegen schmelzender Polkappen steigt, Tornados treten häufiger und auch in bisher nicht betroffenen Gegenden auf... Und bei uns kann man den Gletschern beim Schwinden zusehen. Ein Wärmerekordjahr jagt das andere. So, und während der eine Teil der Ursachen/Folgen mess- und beweisbar ist, wage ich hier jetzt eine laienhafte Behauptung: Ja, die kaum mehr voneinander abzugrenzenden Jahreszeiten, der zu häufig trübe oder wolkenverhangene Himmel, der kaum mehr liegenbleibende Schnee und die seltsamen und manchmal hartnäckigen Grosswetterlagen sind bereits spürbare Folgen der Klimaerwärmung (welche Meeresströmungen und Windsysteme tiefgreifend verändert und mehr Verdunstung verursacht). Da können gewisse Leute noch lange von normalen Erscheinungen sprechen. Leider sehe ich die Gefahr, dass sich die Menschen in dieser Hinsicht wie Frösche im sich aufheizenden Wasser verhalten: Schön wechselwarm sitzenbleiben und sich so lange an die steigende Temperatur gewöhnen, bis alles aus ist.

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  • Europa bleibt grösster Risikofaktor für die Weltwirtschaft

    Die Weltwirtschaft bleibt der Grösste Risikofaktor für Europa.

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  • «Und wenn die Welt auch untergeht, das Twist wird für immer bleiben»

    Wenn so ein Ort verschwindet, hinterlässt er ein Vakuum und es kann lange dauern, bis etwas Neues entsteht, das auf diese Art Leben in die Kleinstadt bringt. Ein Nachruf ist deshalb sehr angebracht und dieser hier spricht mir direkt aus dem Herzen, auch wenn "meine" Beiz woanders war und schon länger nicht mehr ist.

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  • Ein Schuss vor den Bug

    Die Mehrheit der Basler Stimmberechtigten hat sich für mehr finanzielle Stabilität ausgesprochen und dagegen, nach bereits erfolgten Steuersenkungen schon wieder Privilegierte zu privilegieren, während Miet- Gesundheits und Lebenshaltungskosten bei Normal- oder Geringverdienenden im Gegensatz zum Reallohn stetig steigen. Mit anderen Worten: Hören Sie auf mit dem "Neid"- Gejammer.

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  • Geisterbahn Nationalrat

    Gewisse Parlamentarier würde ich wirklich lieber als Monster in einer Geisterbahn denn als Politiker im Bundeshaus wissen. Ich denke dabei nicht einmal an die SVP-Vertreter. Die rechten Doppelmoralisten, die dabei sind, das Blut der politischen Mitte von innen aufzusaugen, haben viel mehr gespenstisches Potential.

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  • TagesWoche mit neuem Design und ausgebauten Funktionen

    Ich habe schon länger auf die Postbetaphase gewartet. Nun ist sie (nicht) da und das Resultat lässt sich sehen. Mir scheint, das Grün sei kräftiger geworden und der Hellgrauanteil kleiner. Auch auf der Community-Seite wurde die Übersicht verbessert. Ich vermisse allerdings noch immer die Möglichkeit, Kommentare nachbearbeiten oder allenfalls (zumindest von meinem Profil) löschen zu können. Als Communitymitglied fehlt mir damit eine Kontrolle, die auf Seiten der Redaktion selbstverständlich ist.

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  • Nationalratskommission will Familienasyl abschaffen

    Die Leidtragenden der Verschärfungen im Asylwesen bleiben anonym. Sie werden in der öffentlichen Debatte nie mit Name, Gesicht und Biografie auftauchen, besonders dann nicht, wenn sie gar nicht erst Asyl beantragen können. Die Verschärfer können sich nach getaner Arbeit zurücklehnen und das Kopfnicken der "Wir zuerst!"- Eiferer geniessen, ohne sich die Hände sichtbar schmutzig gemacht zu haben.

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  • Wie die Basler Regierung überreguliert und -reagiert

    Marc Krebs bekennt hier klar Farbe und das als einer, der weiss, wovon er spricht im Gegensatz zu denen, die einfach Polizeiberichte aufpolieren und Crime-Maps basteln. Es gibt schon zu viele Kommentatoren, die - bewusst oder unbewusst- den Ruf nach noch mehr Repression verstärken und gleichzeitig unerwähnt lassen, dass je nach Anlass mit sehr verschiedenen Ellen gemessen wird. Die Strassenmusikregelung zeigt übrigens schön, wem welche Elle gilt. Gratulation zu diesem mutigen Artikel.

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  • Avanti Popolo – und mehr Gerechtigkeit!

    Ich freue mich auf die Rede von Pascal Pfister. Am 1. Mai geht es um Glaubwürdigkeit und nicht um Prominenz. Die Stars sind an diesem Tag die Leute auf der Strasse. Der Glamourfaktor sei den bürgerlichen Events überlassen.

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