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  • Avanti Popolo – und mehr Gerechtigkeit!

    Ich freue mich auf die Rede von Pascal Pfister. Am 1. Mai geht es um Glaubwürdigkeit und nicht um Prominenz. Die Stars sind an diesem Tag die Leute auf der Strasse. Der Glamourfaktor sei den bürgerlichen Events überlassen.

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  • Basels Kulturschaffende sollen Unternehmer werden

    Kultur hat ihren Ursprung doch genau dort, wo die Höhlenmenschen endlich Zeit fanden, mal nicht betriebswirtschaftlich zu denken (sprich jagen, sammeln und dem Konkurrenten eins über die Rübe ziehen). Über den Publikumsgeschmack wird man sich wohl auch nicht allzu viele Gedanken gemacht haben. Subventionen gab's vielleicht in Form von Naturalien, völlig unbürokratisch und Leitbildfrei.

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  • Sonnenhungrige sorgen für Stau vor dem Gotthard-Tunnel

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass viele Leute, die jetzt und bei allen anderen möglichen Gelegenheiten im Urlaubs-Stau stehen, dieses Erlebnis geradezu suchen. Ein rekordverdächtig langer Stau lässt sich gut in die Erzählungen einflechten, mit denen man die Zuhausegebliebenen später langweilt.

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  • Zwei zweisprachige Schulen für eine einzige neue Elite-Klasse

    Solche Eliteprogramme bekommen einen schalen Beigeschmack in Zeiten, in denen bei der Bildung fürs Fussvolk die Sparschraube angezogen werden soll. Den "wirtschaftlichen Mehrwert", den man sich händeringend davon erhofft (der Schüler als Mensch interessiert offenbar nicht), kann man sich mit dieser Politik gleich ans Bein streichen.

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  • BScene: Ärgernis für einige Musiker

    und möchte hinzufügen, dass sich nicht nur 6 Bands über den Ausfall genervt haben dürften, sondern auch eine gute Anzahl BScene-Besucher, die eben diese Bands hätten sehen wollen. Was sicher auch zu den Minuspunkten des ansonsten eigentlich guten Festivals zu zählen ist, ist, dass man angeblich als später Besucher um 24.00h immer noch den vollen Eintrittspreis bezahlen musste. Ich glaube, man könnte mit geringem Aufwand solche Fehler in Zukunft vermeiden und sich so eine Menge Misstöne ersparen.

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  • SP stellt sich gegen Eva Herzog

    ...wenn man bedenkt, dass es sich um 50 Millionen Steuerausfälle PRO JAHR handeln würde. Ausserdem sind Roche und Novartis nicht einfach "schnell weg", nur weil ihnen nicht noch mehr geschenkt wird. Basel ist und bleibt ein ausgezeichneter Wirtschaftsstandort, der, gerade eben mittels Steuereinnahmen, kräftig in seine Attraktivität (auch über den Bereich der Wirtschaft hinaus) investiert.

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  • Früherer DDR-Bürgerrechtler neues Staatsoberhaupt Deutschlands

    Schön, jetzt hat Deutschland wieder eine Vaterfigur. Die wird dann symbolisch für "Werte, Vertrauen und Stabilität" stehen, während die politisch- ökonomische Musik ganz woanders spielt, wie sie das auch schon während des ganzen Wulff- Theaters getan hat. Horst Köhler hätte damals aus dem Amt mehr machen können, von Gauck erwarte ich diesbezüglich nicht viel.

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  • Weniger Musik in Basels Strassen

    Pünktlich zur Eröffnung der Luxusmesse Basel World wurde es ordentlich still in der Stadt- Die neue Strassenmusik-Regelung war per 1. März in Kraft gesetzt worden. Die Art, wie auf die neuen Regeln aufmerksam gemacht wird, ist gelinde gesagt unglücklich: Auf Tafeln, die an verschiedenen Orten in der Innenstadt aufgestellt sind, sind die Umrisse eines Strassenmusikers als heller Schatten auf einer Mauer zu sehen. Ein dunkler Schatten fällt auf die Strasse im Bild, als würde der Musiker da noch stehen. Manche würden diese Gestaltung der Hinweistafel wohl als gelungen bezeichnen- ich finde sie verstörend, und wäre ich Strassenmusiker, würde ich mich in meiner Ehre (die ich tatsächlich auch diesen Menschen attestiere) verletzt fühlen. Helle Schatten auf einer Mauer entstehen, wenn etwas lange davor gestanden oder gehangen hat- ein Schrank zum Beispiel oder ein Bild. Gegenstände. Die Abwesenheit der Strassenmusiker wird somit als das eigentliche Ziel dargestellt und sie selbst werden zu störenden Gegenständen reduziert, die man nach Belieben wegstellen oder verschieben kann. Für jene, denen diese Ansage nicht deutlich genug ist, gibt es auf der Tafel noch einen Mund mit "Psst"-Finger davor, daneben noch das hübsche Wörtchen "piano" und ausserdem eine Combo von mehr als vier Musikern, von denen die nach Reglement Überzähligen rot durchgestrichen sind. Die meisten Strassenmusiker sind erwachsene Menschen, viele davon wirklich gute Musiker. Und selbst wenn sie Kinder sind oder schlechte Musiker- haben sie das verdient? Mag sein, dass die neue Regelung Einigen (wohl vor allem den Geschäften) das Leben leichter macht. Vielleicht ist Bildsprache auch nötig, um Strassenmusikern, die des Deutschen oder Englischen nicht mächtig sind, den Tarif durchzugeben. Aber ein Minimum an Respekt sollte man auch jenen gegenüber wahren, denen die Mittel fehlen, sich öffentlichkeitswirksam zu empören.

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