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  • Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Für die Demokratie sind unterschiedlich gestaltete Debattenräume eigentlich essentiell. Die Meinungsbildung seiner Bürger wird aber immer mehr eingeschränkt, auch in der heilen Schweiz. In der Konsensfabrik der neo-liberalen Konserven geht unweigerlich die Vielfalt verloren. Aber das ist Absicht, eine Alternative soll und darf es nicht mehr geben. Diese Machart kann man gerade in Brasilien sehen – für die, welche es nicht schon am Beispiel des Vorbildes USA beobachtet haben. Darum müssen wir uns als demokratische Gesellschaft langsam überlegen, wie wir die Meinungsbildung gestalten wollen, denn der neo-liberale Markt kann und wird es nicht richten. Von dieser Illusion sollten wir uns wirklich verabschieden. Daher ist es schade, dass ein Ende der Tageswoche ansteht, leider war aber dieses erahnbar.

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  • E-Bikes, E-Trottis und der Untergang des Velolandes

    Bevor der Gloss trocken wird, noch schnell ein paar Staubkörner drüber: Da wurde doch letzthin in einem Leitmedium angekündigt, es werde darüber nachgedacht, dass auch in der Schweiz ein Mindestabstand von anderthalb Meter zwischen Velo und Auto verordnet werde. Ich fand die Idee weniger toll, denn so wird es überhaupt keine (neuen!) Velowege geben, stattdessen will man billig eine Verordnung rauslassen, die reine Kosmetik ist. Was wirklich not tut, sind gesonderte Velowege, die durchgehend (JA!!!) sind. Dass auf diesen wie in Holland auch Roller fahren, oder wie die Glosse bemängelt, auch E-Bikes, ist nicht weiter schlimm.

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  • Wem die Stunde schlägt: Vom Sterben und Überleben der Lädeli rund um den Spalenberg

    Ein mir bekannter Ladeninhaber hatte während der Baustelle am Spalenberg 40% Einbussen, obwohl die Läden ja alle zugänglich waren. Das heisst, 40% von dem, was gekauft wird, wird nicht wirklich fürs Leben benötigt. Ein anderer Ladenbesitzer am unteren Ende derselben Gasse, sagte schon vor 10 Jahren, dass in den 80er selbst abends dort viele Leute unterwegs waren, wenn er aber heute werktags am Abend den Laden verlässt, dann sei es so ruhig wie am Sonntag. Kaufen über Internet war da noch nicht so etabliert. Das einst breit gefächerte Angebot ist marktkonform verdünnt so unattraktiv geworen, dass wenig erstaunlich die Innerstadt so geworden ist, dass ich sie meide, so gut es geht.

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  • Sparpläne an der Universität Basel: All das fällt weg

    Wenige regen sich hier über unnütze Tiefbauprojekte wie in der Dalbe (Trottoir) auf. Diese Summen wären weit besser an der Uni investiert, statt das Tiefbaugewerbe zu füttern. In der neoliberalen Weltsicht ist Erziehung und Ausbildung entbehrlich, wie z.B. v. Hayek hinter vorgehaltener Hand bekannte. Dass deren Prämissen (Der Markt wird es richten!) beim näheren Hinsehen nicht bestehen können, das konnten ihnen die Wissenschaftler sagen. Aber es geht ja darum, die Gegner solcher 'Irrlehren' gering zu halten. Machtpolitik!

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  • Die Stinkkäfer aus China ziehts in unsere warmen Stuben

    Die von den Käfern angeknapperten Früchte haben es mir ins Ohr geflüstert. Und manchmal kann ich auch lesen.

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  • Die Stinkkäfer aus China ziehts in unsere warmen Stuben

    Ihre Rhetorik ist gut durchschaubar. Nur macht sie die verfaulten Früchte nicht mehr heil. Die marmorierten Baumwanze existiert und sie darf ohne Scharfmacherei in ihrem Fressverhalten studiert werden. Wenn sie Menschen eine Futterquelle streitig macht, dann wird dieser den Nahrungskonkurrenten als Schädling bezeichnen. Das erstaunt wenig. Oder sollen wir jetzt nur Obst aus käferfreien Argentinien essen?

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  • Die Stinkkäfer aus China ziehts in unsere warmen Stuben

    Die Behauptung, der Ernteausfall sei menschengemacht, ist 100% falsch. Dass die Grossverteiler das machen, was sie machen, sollte auf einem anderen Blatt stehen, denn es hat 100% nichts mit dem Käfer zu tun.

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  • Die Stinkkäfer aus China ziehts in unsere warmen Stuben

    @ Daenny - Ihre Schreibe strotzt nur so von falschen Behauptungen. Wir reden hier wohlgemerkt nicht von kosmetischen Schäden, denn wenn Früchte noch halbreif am Baum verfaulen, dann können selbst diese nicht mehr verschnappst werden. Wer also einen Ernteausfall zwischen 60-100% als Lappalie abtun kann, der sollte nicht in Anspruch nehmen, dass man seine Argumente ernst nimmt. Dass Agroscope keine eindeutige Kausalität festmachen will, mindert den Schaden keineswegs. Aber Agroscope steht da ziemlich alleine auf der Wiese, denn andere haben recht klar befunden, dass H. halys der Verursacher grosser Schäden war.

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  • Die Stinkkäfer aus China ziehts in unsere warmen Stuben

    @ Daenny - Ihre Meinung ist ziemlich hanebüchen. Achtung vor dem Leben heisst nicht, dass man das eigene geringschätzen soll. Inbegriffen sei damit auch unsere Nahrung, vor allem, wenn sie ohne Pestizide oder andere Mittel angebaut wird.

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  • Er mieft, frisst unser Obst und es gibt immer mehr davon: Der Stinkkäfer erobert Europa

    @Daenny - Sie haben wohl keine Ahnung, von was Sie reden. Wenn die Hälfte der Ernte (ohne Pestizide) ausfällt, weil sie noch beim Reifen verfaulen, dann ist das Wort 'dramatisch' nicht fehl am Platz. Es geht nicht um kosmetische Schäden, sondern darum, überhaupt eine Frucht in der Hand halten zu können. Immer eine Meinung haben, aber schliesslich keine Ahnung.

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