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  • Kunstmuseum: Frau Burckhardt platzt der Kragen

    Es ist erschreckend, wie hier ein halbinformierter Kulturschwärmer vorschlägt, dass Kunstmuseum Basel solle sich am Kunsthandel beteiligen statt nur einfach Miese zu machen. Nicht besser werden auch die Argument mit der Präzisierung, denn die missverständlichen Worte haben keinen Unterschied zwischen dem Museum als Archiv und dem Ort des Kunstzeigens gemacht, was der Kunsthandel ja auch macht. Dass es diese Aufgabentrennung gibt, ist nicht nur historisch gewachsen, sondern hat auch heute noch aus vielen Gründen seine Berechtigung. Gewiss, es gibt auch in der Kultur diejenigen, die an den Markt glauben und nur das für gut finden, was sich auf dem Markt gut verkaufen lässt. Darum: Kunstwerke sind keine Fussballspieler, wo der ausbildende Klub an einem erfolgreichen Weiterverkauf beteiligt wird. Auch wenn das unsägliche Nachfolgerecht in diese Richtung zielt, aber der 'visarte' ist diesbezüglich nicht mehr zu helfen.

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  • Kunstmuseum: Frau Burckhardt platzt der Kragen

    @meury - "Warum können die Museumsverantwortlichen mit ihrem Wissen und ihrer Infrastruktur sich nicht am Kunstbusiness beteiligen? Warum nicht Bilder kaufen und verkaufen? Ist das undenkbar und gruusig?" - Es erstaunt sehr, solches von einem zu hören, von dem man annehmen könnte, dass er seit langem sich kulturafin sei. Darum ist hier die Gegenfrage mehr als berechtigt, ob hier einer bar jeder Sachargumente nur Lärm schlagen will (cui bono?). Ein Museum wie das Basler Kunstmuseum hat eine Sammlung. Richtig. Die angesprochene Sammlung des Kunstmuseum Basel, wie jene des Historischen Museums auch, ist unveräusserlich. Es ist ein Archiv, welches als solches höchsten Schutz verdient. Querdenken setzt u.a. eine vertiefte Kenntnis über den Diskussionsgegenstand voraus.

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  • Besuchen Sie das Hochschul-Denkmal, solange es noch steht

    Das ist Kultur - Baukultur! - und kann nicht weg! Aber man kann sich doch nicht von einem Bau aus den 50er vorführen lassen, dass man es (siehe Biozentrum und Kinderspital) heute nicht besser kann. Wo kämen wir auch hin?

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  • Neubau Kunstmuseum: Augen zu und durch

    Christian Mensch schreibt in der BZ: "Dieses [das Präsidialdepartement] hat das latente Problem, das im Rahmen der Budgetierung für das kommende Jahr manifest geworden ist, zur Kenntnis genommen. Mehr nicht. Statt Lösungen zu präsentieren, igelt sich das halbverwaiste Kulturressort ein. Es verweigert sich Medienanfragen und ist gemäss Verwaltungskreisen nun angesäuert, dass sich Helfenstein erdreistet hat, die Probleme offen zu benennen." -Was soll man davon halten? Dass die Kulturabteilung hier nicht gesprächsfreudigst agiert, das ist halbwegs verständlich, hilft aber wenig in der Situation. Wenn es stimmt, dass damals von oben die Leitlinien klar und deutlich gesetzt wurden, möchte man jetzt die Suppe nicht auch noch auslöffeln wollen. Aber von selbst löst sich die Sache nicht. Dass hier die Karten eng an der Brust gehalten werden, ist angesichts des Betrags und des bisherigen Geschehens auch verständlich. Obwohl so nicht erwartet, da man sich doch immer so professionell gibt, passt auch diese Gesichte in eine Reihe von Fehlentscheiden zu diesem Neubau. Schade!

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  • Basler Verkehrspolitik am Scheideweg 

    Das Bild aus Münster vom Jahre 1991 zeigt vieles: Im Sommer bewegt es sich leichter und angenehmer an der frischen Luft. Darum treffe ich im Winter weniger Velofahrende an, bei den einen ist es die Faulheit, bei den andern das Aussehen oder anderes. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, aber viele stehen lieber im Tram als sich ein bisschen auf Velo bewegen.

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  • Die HGK frisst weisse Farbe ohne Ende

    Eigentlich sollte ein solcher Artikel eine Nicht-Meldung sein. Denn der Mist ist schon längst geführt. Aber es stellen sich einige Fragen an Architekten, Hochbauamt und HGK. Dass Architekten sich mit Farben nicht so auskennen, ist mittlerweile Allgemeinplatz. Das weisse Nichts im obigen Bild stört man am Besten nicht mit der Gegenwart von Farbe tragenden Menschen. Möchte man eine Aula haben, die zu gebrauchen sei, müsste dieser Raum total neu gedacht werden. Aber wer will schon dafür Geld in die Hand nehmen?

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  • Basler Verkehrspolitik am Scheideweg 

    Leider ist die Realität des Verkehrs etwas komplexer als die unzähligen Verkehrskonzepte es darstellen. Der VCS hat bisher nicht die Gretchenfrage beantwortet: Wie transportiert man mehr Leute ohne mehr Verkehr zu erhalten? Mehr ÖV ist auch mehr Verkehr! Da der wirtschaftliche Wachstum nicht in Frage gestellt sein will, müssen halt alle Verkehrsträger mitwachsen.

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  • In Basel sind Parkplätze einfacher und schneller zu finden als früher

    Halten wir also fest: Die Jubelschrift vermeldet, dass alles gleich geblieben ist. Im Iseli werden also weiterhin Parkplätze verringert und es werden weiterhin mehr Parkkarten verkauft als solche zur Verfügung stehen. Die Tropfenzähler haben übrigens vermeldet, dass sich weniger Quartierfremde in diesem aufhalten sollen. Es wird ein Zeitgewinn von anderthalb Minuten angegeben, bis ein freier Parkplatz gefunden sei. Meine Erfahrung sagt aber was anderes. Blöd!

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  • Sammlung und Vermittlung ungenügend

    Natürlich will er alles richtig gemacht haben. Die Ausstellungen des S AM in letzter Zeit überzeugten aber weder durch eine kuratorische noch durch eine fachliche Fragestellung. Da ist der Pavillon des Vitra Museums anders, u.a. die Ausstellung, welche 'Depot' zu verantworten hatte. Ausstrahlung, Qualität und der Vermittlungsaspekt griffen dort ineinander, so dass Fachpublikum und Amateure gleichermassen bedient wurden. Also, möglich wäre es ja bei der Materie ...

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  • Hamburg und die Grenzen des Zumutbaren

    Bayern hat jüngst ein Gesetz verabschiedet um'Gefährder' vorbeugend länger einzusperren. Nicht nur 14 Tage wie bisher, sondern drei Monate und nach richterlicher Überprüfung auch mehr – unendlich, wie Heribert Prantl in seinem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung meint. Es bedarf künftig nur einer 'drohenden' Gefahr. Der Bayerische Innenminister Herrmann bezog sich ausdrücklich auf die Ausschreitungen von „Extremisten und Chaoten“ beim G20 Gipfel in Hamburg. Mit dem neuen Gesetz stösst man in ganz neue Dimensionen vor.

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